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Projekte im Quartier Springbach Höfe und an der Paderaue gehen voran

Grünes Licht für Grünflächen

Paderborn

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Konversion hat der Planung für den Quartiersplatz Springbach Höfe zugestimmt. Für 800.000 Euro soll dort eine Grünfläche als Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner der Siedlung entstehen.

Ingo Schmitz

An der Paderaue soll im Bereich des Johannisstifts ein Mehrgenerationenpark entstehen. Die Flächen stellt die Stadt, daher kann der Park auch von der Öffentlichkeit genutzt werden. Foto: Oliver Schwabe

Zentrales Element wird demnach eine Skulptur, die Kindern das Klettern und Spielen ermöglichen soll. Neben Grünflächen und Sitzgelegenheiten wird es auch Boulefelder geben. Die Vorbereitungen beginnen bereits in diesem Jahr, die Fertigstellung soll aber erst nach Abschluss des Straßenausbaus folgen.

Sorge, dass an den dort geplanten Sitzelementen erneut Messing verbaut werden könnte, wie vor zwei Jahren auf den Königsplätzen, sei nicht notwendig, teilte die Verwaltung auf Anfrage mit. Man werde Holz verwenden. Die Messingbänke hatten bundesweite Bekanntheit erlangt, weil die Oberflächen sich in der Sonne extrem stark aufheizten und Verbrennungen drohten. Nachdem diese Zeitung berichtet hatte, hatten sich auch TV-Satire-Sendungen des Themas angenommen. Inzwischen sind die Oberflächen entsprechend behandelt worden.

Zustimmung gab es in der Sitzung für den Mehrgenerationenpark Paderaue, der am St. Johannisstift entsteht. Die Stadt unterstützt das Projekt, das unter anderem durch Spenden finanziert werden soll, mit 40.000 Euro. Sie stellt Zweidrittel der Flächen zur Verfügung. Im Gegenzug soll der Park, zu dem ein Gastrobetrieb gehören wird, für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Nach Angaben von Dr. Frank Becker, Amtsleiter Grünflächen und Umwelt bei der Stadt Paderborn, soll der Park an den Maltaweg angeschlossen werden und somit die Paderaue als Erlebnislandschaft bereichern.

Die Pflege dieses neuen Bereiches, der verschiedene Wegeführungen erhalten soll, soll übrigens der Hauptinvestor übernehmen. Dazu werde es entsprechende vertragliche Vereinbarungen geben.

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