1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Paderborn
  6. >
  7. Haushalt der Stadt soll gendergerecht werden

  8. >

Der Bereich Kultur steht als erstes auf dem Prüfstand – mit Kommentar

Haushalt der Stadt soll gendergerecht werden

Paderborn

Nur 150 der 2400 Werke der städtischen Kunstsammlung stammen von Frauen. Als die Leiterin der Städtischen Galerien und Museen, An­drea Brockmann, das herausfand, war sie „erschüttert“. Angefangen bei der Kultur, soll künftig im städtischen Haushalt jeder Euro, der ausgegeben wird, vorher darauf geprüft werden, ob er Frauen und Männern gleichermaßen zugutekommt.

Dietmar Kemper

Stehen in Paderborn genauso viele Frauen am Mikrofon wie Männer? Die angebliche Benachteiligung von Künstlerinnen soll beseitigt werden. Foto: dpa

Das hat die Mehrheitsfraktion von CDU und Grünen am Dienstag im Gleichstellungsausschuss gefordert. Der Antrag fand bei acht Ja-, zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen eine Mehrheit. Für die Verwaltung dürfte das eine Menge zusätzliche Arbeit bedeuten. Es brauche eine „geschlechterfaire Haushaltsgestaltung“, betonte Karsten Grabenstroer für die CDU. Am Beispiel der Kultur solle damit begonnen werden, Daten und Infor­mationen zu sammeln. Bei Gleichstellung gehe es nicht nur um gleiche Bezahlung.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE