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Im Alter von 89 Jahren verstorben

Heimatbühne Paderborn trauert um „Bobby“ Meyer

Paderborn

Die Heimatbühne Paderborn und das Ordenskapitel trauern um ihren langjährigen Ehrenordensmeister. Franz-Josef „Bobby“ Meyer ist am 3. April im Alter von 89 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Mit seiner offenen Art, auf Menschen zuzugehen, sie für den Karneval zu begeistern, und mit seiner stets positiven Lebenseinstellung hat er sich große Verdienste um das Ordenskapitel, die Heimatbühne Paderborn und die Paderborner Gesellschaft erworben.

Franz-Josef „Bobby“ Meyer ist tot.

„Bobby“ Meyer wurde 1977 zum 1200-jährigen Stadtjubiläum in den Elferrat der Heimatbühne berufen. Dort waren unter anderem auch vertreten Landrat Josef Köhler, Toni Müller und Fritz Petter. 1980 wurde dem Polizeidirektor Franz-Josef Meyer der „Orden ohne Namen für einen guten Namen“ verliehen. Er erhielt den Beinamen „Franz-Josef der Polentische“.

Mit seinem herzlichen Charakter erwarb er sich im Ordenskapitel sehr schnell Anerkennung. Als 1987 die Nachfolge des Ordensmeisters Friedrich-Wilhelm Dany anstand, wurde er einstimmig in dieses Amt gewählt, welches er bis 2016 ehrenamtlich ausübte.

In Erinnerung bleiben nicht nur die vielen von ihm organisierten Reisen für das Kapitel. „Durch ,Bobby‘s‘ außerordentliche Gabe hat er es geschafft, die unterschiedlichen Persönlichkeiten zu einer fröhlichen Gemeinschaft zu verbinden“, so Ordensmeister Elmar Kloke. Verbunden war sein Ehrenamt mit der Tätigkeit im Vorstand der Heimatbühne. Sein guter Rat war stets willkommen. „Damit hat er die Entwicklung der Heimatbühne entscheidend mitgeprägt“, sagt der Vorsitzende Peter Naunheim. „Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und den drei Kindern.“

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