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Alt, klein, laut: Leiterin schildert Politikern die Probleme des Gymnasiums

Heinz Rühmann würde sich am Paderborner Theodorianum wohlfühlen

Paderborn

„Im Chemieraum fühlt man sich wie in der ‚Feuerzangenbowle‘.“ Um an den „Sanierungsstau“ im Gymnasium Theodorianum zu erinnern, verwies die Leiterin Nicole Michaelis am Donnerstag im Paderborner Schulausschuss auf den berühmten Film aus dem Jahr 1944 mit Heinz Rühmann. Das Theodorianum ist noch viel älter, genießt als Schule einen guten Ruf, aber sie ist an vielen Stellen eben nicht mehr modern.

Von Dietmar Kemper

Eng geschnittene Klassenräume, verwinkelte Struktur und ein zu kleiner Innenhof – die Schulleiterin des Theodorianums in Paderborn nannte im Schulausschuss die Schwachstellen. Foto: Oliver Schwabe

Den Mitgliedern des Schulausschusses führte Michaelis die Schwachstellen bei einer Ortsbesichtigung vor Augen. Die Politikerinnen und Politiker stellten fest: Wer im Theodorianum zur Schule geht, muss Treppen steigen – viele Treppen. In den Fluren und im Treppenhaus ist es laut, im Sommer angenehm kühl, im Winter unangenehm kalt. „Es gibt kein echtes Schulgebäude“, nannte Michaelis einen weiteren Schwachpunkt. Weil sich der Schulbetrieb auf vier Standorte, darunter das Schöningh-Haus und das Gebäude in der Klingelgasse, verteile, liefen Schüler und Lehrer andauernd hin und her.

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