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Der Kulturdachverein „Die Kuppel“ entwickelt Online-Umfrage zur Paderborner Kulturszene

Hinweise für den Neustart nach Corona

Paderborn

Welche Auswirkungen hat die mittlerweile seit einem Jahr währende Coronakrise ganz konkret auf die Paderborner Kulturszene? Und welche Schlüsse sollten daraus für den Neustart unter veränderten Vorzeichen gezogen werden? Diese Fragen soll der „Corona Kultur-Monitor Paderborn“ beantworten.

Maike Stahl

Kuppel-Vorsitzender Tobias Vorwerk und Schatzmeister Christian Manfred Wilke (links) präsentieren die Umfrage „Corona Kultur-Monitor Paderborn“, die Aufschluss über die Auswirkungen von Corona auf die heimische Kulturszene geben soll. Foto: Maike Stahl

Die Online-Umfrage, die sich gleichermaßen an Kulturinteressierte wie an Kulturschaffende richtet, hat der Dachverein „Die Kuppel“ ins Leben gerufen.

„Die Fragen beziehen sich auf die Situation vor Corona, um herauszufinden was gut ankommt und was vielleicht in der Paderborner Kulturszene noch fehlt, aber auch auf die Corona-Zeit selbst, um zu erfahren, was funktioniert hat“, berichtet Kuppel-Vorsitzender Tobias Vorwerk. Ein weiterer Teil der Umfrage richtet sich an Kulturschaffende selbst – ob hauptberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich – und die Kreativwirtschaft. Dabei geht es vor allem um sinnvolle Unterstützungsmaßnahmen.

„Der Anstoß kam von Julia Ures aus dem Kultur-Soli-Team“, erzählt Vorwerk. „Sie hat uns gefragt, wo es die Kulturschaffenden gerade am meisten drückt.“ Genau das will der vor gut einem Jahr gegründete Dachverein als unabhängiger Zusammenschluss von aktiven Initiativen, Vereinen, Unternehmen und Akteuren der Paderborner Kunst- und Kulturszene nun genau erheben. „Die Umfrage ist nicht nur eine gute Basis für unsere weitere Arbeit, sondern gibt auch wertvolle Hinweise darauf, wie das Angebot noch verbessert werden kann“, ergänzt Schatzmeister Christian Manfred Wilke, der als Wirtschaftswissenschaftler den Fragebogen mit entwickelt hat und auch für die Auswertung verantwortlich zeichnet.

Erste Hinweise ergeben bereits die Antworten der ersten 250 Teilnehmer. „Das Spektrum ist bisher sehr groß. Aber am meisten scheinen die Paderborner ihre Kneipen und Konzerte zu vermissen“, beschreibt Vorwerk seinen ersten Eindruck. Gerade die Kneipen und Clubs sieht Wilke, selbst Musiker, in einer Doppelfunktion: als Ort der Geselligkeit und als kleine Bühne für Paderborner Künstler.

Vorgestellt werden sollen die Ergebnisse der Kultur-Umfrage Ende April im Kulturausschuss. Die Umfrage läuft noch bis Ende März. Zur Umfrage geht es hier .

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