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Onkologisches Zentrum des Paderborner Brüderkrankenhauses ausgezeichnet

Hoffnung für Krebspatienten

Paderborn

Das Onkologische Zentrum des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn ist von der Bezirksregierung Detmold im Krankenhausplan des Landes NRW als onkologisches Spitzenzentrum mit besonderen Aufgaben ausgewiesen worden. Damit ist das Brüderkrankenhaus nach eigenen Angaben eine von drei Einrichtungen in OWL, die über diesen Status verfügen.

Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig (rechts) und der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Dr. med. Tobias Gaska, freuen sich über die Ausweisung als Onkologisches Zentrum der Spitzenmedizin. Foto: Brüderkrankenhaus

Der Leiter des Onkologischen Zentrums, Dr. med. Tobias Gaska, wertet dies vor allem als Erfolg der intensiven fachübergreifenden Zusammenarbeit am Brüderkrankenhaus: „Nur gemeinsam mit meinen Kollegen der anderen Fachkliniken im Haus und unseren externen Kooperationspartnern konnte dieser Meilenstein erreicht werden.“ Die Onkologen arbeiten eng mit der Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Radiologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Urologie, Gastroenterologie und Pneumologie des Brüderkrankenhauses zusammen. Für die Patienten mit Krebserkrankungen bedeute dies, dass sie auch zukünftig Zugang zu onkologischer Spitzenmedizin, Großgeräten und Therapien auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand haben werden.

Der Kaufmännische Direktor des Brüderkrankenhauses Siegfried Rörig wertet die Höherstufung als „Riesenerfolg und Anerkennung für die Mitarbeitenden.“ Er freue sich über die Zuschläge, die sich dadurch ergeben, auch wenn diese erst einmal in den Budgetverhandlungen mit den Kostenträgern verhandelt werden müssen. „Die ständige qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Onkologie am Paderborner Brüderkrankenhaus durch Chefarzt Dr. med. Tobias Gaska erfährt ihren vorläufigen Höhepunkt. Die extrem hohe Expertise in der Behandlung von Krebserkrankungen ist das Ergebnis jahrelanger intensiver abteilungs- und sektorenübergreifender Zusammenarbeit zwischen Ärzten im Krankenhaus und niedergelassenem Bereich, Fachpflegern und Therapeuten“, so Rörig.

Zudem biete das von der Deutschen Krebsgesellschaft und nach DIN-ISO- Qualitätskriterien zertifizierte Onkologische Zentrum ideale Arbeitsbedingungen für Fachärzte, Weiterbildungsassistenten und Pflegepersonal. Unter dem Dach dieses Zentrums vereinen sich vier ebenfalls zertifizierte Zentren für Darm-, Prostata- und Lungenkrebs sowie für hämatologische Neoplasien. Ein wissenschaftliches Studienzentrum ermöglicht es den Patienten, Zugang zu Therapien auf dem neuesten Stand der Forschung zu bekommen.

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