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 Leiterin Xenia Nickel will die Synagoge zum Treffpunkt für alle machen

 Impulse für Paderborns jüdische Gemeinde

Paderborn

Xenia Nickel hat noch keine Visitenkarten, aber schon klare Ziele. „Ich hoffe, dass in drei Jahren die Gemeinde größer geworden ist und mindestens jeder zweite Paderborner weiß, dass es in der Stadt eine Synagoge gibt“, sagt die neue Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Paderborn. 

 Von Dietmar Kemper

Die neue Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde in Paderborn, Xenia Nickel, im Gebetsraum an der Pipinstraße.  Sie will die Gemeinde in der Stadt bekannter machen.  Foto: Oliver Schwabe

Die Synagoge befindet sich an der Pipinstraße, dagegen erinnert das Mahnmal von Per Kirkeby beim Vincenz-Krankenhaus symbolisch an die alte Synagoge, die 1938 bei der Reichspogromnacht von den Nazis zerstört worden war. Manch Paderborner wisse das nicht, bedauert Xenia Nickel, die aufklären und die jüdische Gemeinde noch stärker für die Bevölkerung öffnen will: „Wie jedes Gotteshaus steht auch unseres allen offen. Wir werden Sommerfeste machen mit Hüpfburg und Popcorn, zu denen die Kinder kommen können. Nach den Sommerferien werde ich die Schulen anschreiben und sie einladen, außerdem werden wir Führungen anbieten.“ Auch  Lesungen und Konzerte im Gebetsraum möchte die 41-Jährige veranstalten und die Kontakte zu den anderen Religionsgemeinschaften ausbauen.

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