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Integrationsrat und Stadt würdigen  Monolith für Integration von Spätaussiedlern und Zuwanderern

Integrationspreis für Paderborner Verein

Paderborn

Bereits zum fünften Mal wurde am vergangenen Freitag im Forum St. Liborius der Inte­grationspreis verliehen. Preisträger ist diesmal der Paderborner Verein Monolith.

Freuen sich über die Preisverleihung im Forum St. Liborius (von links): Anna Lender, Elena Kern, Oxana Wecker, Tatiana Wind, Nina Wiebe, Irene Neh, Melanie Lender, Bürgermeister Michael Dreier, Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert, Dr. Helene Frank, Recep Alpan und Landrat Christoph Rüther. Foto: Stadt Paderborn

Nachdem die Veranstaltung coronabedingt wiederholt verlegt werden musste, wurde die Ehrung des Preisträgers aus dem vergangenen Jahr nun in festlichem Rahmen nachgeholt. Durch den Abend führte Moderatorin Lea Wirz mit musikalischer Begleitung der Band Piaggi.

Der Integrationsrat und die Stadt Paderborn vergeben die Auszeichnung bereits seit 2013 in jedem zweiten Jahr als Anerkennung des Engagements für die Vielfalt in der Stadt. Der Preis soll „die bunte Mischung“ Paderborns würdigen und damit hervorheben, dass jeder vierte Paderborner ausländische Wurzeln hat. „Wir sind sehr stolz auf die Internationalität unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Michael Dreier in seinem Grußwort. „Internationale Wurzeln prägen unsere Region. Dafür ist der diesjährige Preisträger ein Garant.“ Aus 27 Vorschlägen wählte die Jury den Verein Monolith als Gewinner der Auszeichnung.

Der Verein zur Integration von Spätaussiedlern und Zuwanderern im Kreis Paderborn feierte im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seinen Ursprung fand er in einem Gemeinschaftsprojekt der Paderborner Wohlfahrtsverbände in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und dem Kreis Paderborn. Zielte das Projekt zunächst darauf ab, ein Netzwerk zwischen Aussiedlern und Einheimischen, öffentlichen Einrichtungen und Vereinen zu bilden, so engagiert sich der Verein heute unter dem Motto „Altes bewahren – Neues lernen!“ in vielfältiger Weise für die Integration von Zuwanderern aller Altersgruppen. „Der Verein Monolith ist eine der wesentlichen Säulen der Integrationsarbeit der Stadt Paderborn“, betonte der stellvertretende Integrationsratsvorsitzende Alexander Wittmer in seiner Laudatio.

In besonderer Weise würdigte auch Gonca Türkeli-Dehnert, Integrationsstaatssekretärin im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, den Einsatz von Monolith. Sie gab in ihrer Festrede sowohl persönliche Einblicke als auch Einblicke in die Arbeit der Landesregierung. Dabei unterstrich sie, wie wichtig Engagement insbesondere auf lokaler Ebene sei, denn „Integration wird vor Ort geleistet“, so Türkeli-Dehnert.

Bürgermeister Michael Dreier überreichte den Preis in Form einer Glasstele und einer Urkunde an die Vereinsvorsitzende Irene Neh. Er sprach seinen Dank für die bisher geleistete Arbeit aus und ermutigte dazu, diese weiterzuführen. „Ihr seid die großen Vorbilder des Ehrenamtes“, lobte er. Neh bedankte sich für die Auszeichnung, die sie „stellvertretend für alle kompetenten Mitarbeiter und Ehrenamtliche“ annahm. „All das können wir ohne sie nicht leisten“, betonte Neh.

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