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Stephan Hoppe kandidiert für die Wählergemeinschaft FÜR Paderborn

„Jetzt die Voraussetzungen für Wachstum schaffen“

Paderborn (WB/itz). Neun Bewerber treten in Paderborn zur Bürgermeisterwahl an. Amtsinhaber Michael Dreier (CDU) wird herausgefordert von Dr. Klaus Schröder (Grüne), Martin Pantke (SPD), Alexander Senn (FDP) und Elke Süsselbeck (Die Linke) sowie von Stephan Hoppe (Für Paderborn), Hartmut Hüttemann (FBI), Verani Kartum (Volt) und Marvin Weber (AfD).

Stephan Hoppe. Foto:

Der Paderborner Stephan Hoppe hat seine politische Karriere bei der Paderborner CDU gestartet, in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode hat er die Unionsfraktion verlassen und zusammen mit Rainer Lummer die Fraktion „Für Paderborn“ gegründet. Hoppe ist 38 Jahre alt und beruflich als Projektentwickler und Hochschuldozent unterwegs.

Sein politische Laufbahn begabb 2009 als CDU.Mitglied im Rat der Stadt Paderborn. Seit 2017 ist er Fraktionsvorsitzender der Fraktion FÜR Paderborn. Unter anderem gehört dem Haupt- und Finanzausschuss, dem Rechnungsprüfungsausschuss und den Arbeitsgruppen Mobilität und Digitalisierung an.

Warum die Kandidatur?

Damit Paderborn einen Bürgermeister bekommt, der eine eigene politische Agenda umsetzt, eigene Ideen entwickelt und nicht nur die Vorlagen der Verwaltung abarbeitet. Dazu gehört es auch, dass sich der Bürgermeister wechselnder Mehrheiten bedient und nicht nur einzig auf die eigene Partei vertraut.

Statement zur Finanzpolitik

Die Stadt muss antizyklisch handeln und die Investitionen erhöhen, bspw. in die Infrastruktur, die Schulen und neue Gewerbe- und Wohngebiete. Wir müssen jetzt die besten Voraussetzungen für Wachstum schaffen.

Statement zur Wirtschaft

Die Stadt muss als verlässlicher Partner für die Firmen da sein, und wir müssen schnellere Entscheidungen treffen. Beim Neubau Höffner/Krieger haben wir bewiesen, was die Verwaltung kann, wenn die Politik vorab das deutliche Signal gibt, dass wir den Neubau wollen. Deshalb müssen größere Ansiedlungs- und Umsiedlungswünsche von Firmen künftig zuerst auf politischer Ebene besprochen werden, wenn es dort einen Konsens gibt, dann muss die Verwaltung gemeinsam mit den Firmen einen Weg finden. Kurz gesagt: Behandeln wir doch einfach jeden Unternehmer, als wäre er oder sie Kurt Krieger.

Statement Verkehrspolitik

Wir müssen die Menschen vom Rad und vom Bus überzeugen und dürfen sie nicht zum Umstieg zwingen. Dies können wir nur durch bessere Angebote, bspw. eine engere Taktung der Busse und bessere Radverkehrsführung. Dazu gehören für uns kreuzungsfreie Radschnellwege durch das gesamte Stadtgebiet. Das Gelände der Gartenschau ist geeignet für einen Radschnellweg von Sande bis in die Stadt.

Statement Sicherheit

Die Situation am Westerntor beunruhigt mich sehr. Die Stadt muss hier auf ein neues Sicherheitskonzept setzen, wir brauchen an dieser Stelle eine stärkere Präsenz des Ordnungsamts auch in den Nachtzeiten. Im Rahmen der Neukonzeption des Busbahnhofs und des neuen Servicecenters des Padersprinters drängt sich ein Umzug der B.O.S.S.-Wache ans Westerntor geradezu auf.

Statement Bildung

Wir brauchen eine Digitalisierung, die den Namen auch verdient, aber wenn wir die Infrastruktur in den Schulen schaffen, dann muss das Land auch die Lehrer in der Bedienung schulen. Wir müssen alle Schüler kostenlos mit digitalen Endgeräten ausstatten, damit die Teilhabe an Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Dann benötigen wir für alle Schüler ein kostenloses Mittagessen in den Schulen und eine deutlichere Bereicherung des Ganztagsunterrichts, insbesondere für die jüngeren Kinder. Hier können Kooperationen mit Vereinen oder bspw. der Schülerfeuerwehr ein Weg sein.

Zu einem Freien Thema

Das Thema Wohnen liegt mir besonders am Herzen. Durch meine Vermittlung ist damals die Wohnungsgesellschaft möglich geworden. Jetzt liegt mir viel daran, diese mit Leben zu füllen. Günstiger Wohnraum hilft allen in unserer Stadt, den Studierenden, jungen Familien und auch älteren Menschen. Besonders für ältere Menschen kann die Wohnungsgesellschaft viel leisten, wenn diese auch Seniorenwohnanlagen projektieren würde. Wir alle kennen die Berichte von unhaltbaren Zuständen in solchen Einrichtungen, wenn Gewinnstreben dazu führt, dass Menschenwürde vergessen wird. Hier haben wir jetzt die Gelegenheit, für die älteren Menschen in unserer Stadt ein angemessenes Zuhause zu schaffen.

alle Berichte über die Bürgermeisterkandidaten in der Stadt Paderborn im Überblick

- Michael Dreier (CDU)

- Martin Pantke (SPD)

- Klaus Schröder (Grüne)

- Alexander Senn (FDP)

- Elke Süsselbeck (parteilos/Die Linke)

- Stephan Hoppe (FÜR Paderborn)

- Hartmut Hüttemann (FBI)

- Verani Kartum (Volt Paderborn)

- Marvin Weber (AfD)

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