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Schulen und universitäre Lehrerausbildung als Triebfedern der Demokratiebildung

Julian Nida-Rümelin hält Vortrag an der Universität Paderborn

Paderborn

„Wie funktioniert eigentlich Demokratie?“, fragte der Philosoph und stellvertretende Vorsitzende des deutschen Ethikrates Prof. em. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin kürzlich im gut besuchten Auditorium maximum der Universität Paderborn. Die Antworten lieferte er während seines Vortrags zur Demokratiebildung.

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin begeisterte das Publikum mit seinem Vortrag. Foto: Universität Paderborn/Gesa Seidel

Darin hob er den besonderen Stellenwert von Schulen und Lehrerausbildung hervor und setzte Impulse, wie letztere gestaltet werden könnte. Der Wissenschaftler referierte auf Einladung des Zentrums für schulpraktische Lehrerbildung Paderborn (ZfsL) und des Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung – PLAZ-Professional School der Universität Paderborn.

In seinem Grußwort sagte Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität Paderborn: „Die Universität befähigt Studierende, demokratisches und wertebasiertes Handeln in den Schulalltag mitzubringen“. Nida-Rümelin hielt fest: „Demokratie ist eine Form der Selbstbestimmung.“ Damit regte der Philosoph und Kulturstaatsminister a.D. das Publikum an, die eigene Teilhabe an der Demokratie zu reflektieren.

Angeregter Austausch bei der Podiumsdiskussion

In einer anschließenden Podiumsdiskussion fand ein angeregter Austausch zwischen Publikum, Bildungsexperten aus Schule, Universität und ZfsL statt. Im Kern ging es um die Frage, wie Schulen und die Lehrerausbildung eine erfolgreiche Demokratiebildung nachhaltig verinnerlichen können.

Nach einer tiefgreifenden Diskussion bilanzierten Prof. Dr. Bardo Herzig, Direktor der PLAZ-Professional School, und Silke Ernesti, Leiterin des ZfsL Paderborn, übereinstimmend: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass alle an der Lehrerausbildung und dem Schulleben Beteiligten intensiv miteinander an dieser gesellschaftsrelevanten Aufgabe mitwirken und sie im Alltag mit Leben füllen“.

Ihren Abschluss fand die Veranstaltung in sechs Fachforen. Hier diskutierten die Teilnehmenden anhand einzelner Schulfächer, wie Demokratiebildung in diesen stattfinden könne.

Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt durch die Universitätsgesellschaft Paderborn, das Projekt „DiversiTeach“ der Universität Paderborn und dem ZfsL-Förderverein „Lehren Lernen“.

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