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Untersuchung der Uni zu alternativen Modellen wird abgewartet

Kein freier Eintritt in Paderborner Museen und Galerien

Paderborn

Noch ist die Frage, ob für die Dauerausstellungen in den Paderborner Museen und Galerien Eintritt erhoben soll, pandemiebedingt zwar nicht akut, aber vor dem Neustart hat der Kulturausschuss zum zweiten Mal intensiv darüber debattiert. Das Ergebnis hat sich gegenüber der ersten Abstimmung nicht verändert: SPD, Linke und „Die Fraktion“ unterlagen mit dem Antrag auf freien Eintritt.

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Das Paderborner Stadtmuseum soll mittelfristig eine Mitmach-Ausstellung „Mein Paderborn“ konzipieren. Foto: Jörn Hannemann

Ungeachtet des laufenden Projekts mit der Universität, bei dem alternative Eintrittsmodelle entwickelt werden sollen, geht es doch vor allem um die Frage: Wem gehört Kunst und Kultur?“, warb Carsten Büsse (SPD) vor allem bei den Grünen darum, ihre Position, die Untersuchung abwarten zu wollen, zu überdenken. Beides gehöre doch den Menschen dieser Stadt, die dafür nicht zur Kasse gebeten werden dürften. Die Grünen blieben jedoch ebenso wie die CDU bei ihrer Haltung. „Dieses Projekt kurz vor der Ziellinie zu konterkarieren wäre kurzsichtig“, sagte Karsten Grabenstroer (CDU). „Schließlich erwarten wir eine Antwort auf die Frage, wem welche Kultur wie viel wert ist.“ Ergänzt werde das durch die Kultur-Umfrage der Kuppel, deren Ergebnisse Ende April ebenfalls vorgestellt werden sollen.

Unterstützung signalisierten alle Fraktionen für den Antrag der SPD, Teilhabe an Kunst und Kultur auch über ein gemeinsames Projekt zu ermöglichen. Nach Dortmunder Vorbild war Manfred Krugmann für ein Mitmachprojekt „Mein Paderborn“ unter Federführung des Stadtmuseums , in dessen Rahmen die Paderborner dazu beitragen sollen, ihre eigene Ausstellung zu erschaffen. Lediglich das Ansinnen, dies bereits 2022 umzusetzen, sei zu ehrgeizig warnte Kulturamtsleiter Christoph Gockel-Böhner. Das würde bereits geplante Projekte gefährden. Er will nun prüfen, wie und wann so ein Projekt ins Programm aufgenommen werden könne und das Ergebnis dem Ausschuss vorstellen.

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