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Erzbistum Paderborn

Klimaschutzmanager Christian Machold: „Alle gesellschaftlichen Kräfte sind gefordert“

Paderborn

Der Klimaschutzmanager im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, Christian Machold, spricht sich für eine effektive und verbindliche Klimapolitik aus. Sie habe jetzt zu erfolgen, ein Weiter-So dürfe es nicht mehr geben.

Christian Machold ist Klimaschutzmanager im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Foto: Erzbistum Paderborn

„Alle gesellschaftlichen Kräfte sind gefordert, die dringenden Veränderungen zu unterstützen. Auch die Kirche hat ihren Teil beizutragen, insbesondere bei der Bewusstseinsschärfung zur Bewahrung der uns von Gott anvertrauten Schöpfung“, sagte Christian Machold laut einer Pressemitteilung am Freitag, 9. Dezember, in Paderborn zur Verabschiedung des Kyoto-Protokolls vor 25 Jahren am 11. Dezember 1997:

Christian Machold wird in der Mitteilung weiter so zitiert: „Das Kyoto-Protokoll setzte erstmals verbindliche Ziele für den Treibhausgasausstoß fest und wurde daher als Meilenstein in der Geschichte der Klimaschutzpolitik gefeiert. Die Ziele wurden von den wenigen teilnehmenden Staaten erreicht, mit etwas Abstand ist aber klar, dass die Emissionen von Treibhausgasen im Zeitraum des Protokolls weltweit anstiegen und die Fortsetzung des Protokolls Ende 2020 nur symbolischen Wert hatte. Das Kyoto-Protokoll kann eine gute Basis für die Zukunft sein, jedoch muss effektive und verbindliche Klimapolitik jetzt erfolgen, ein freiwilliges weiter wie bisher ist nicht mehr zeitgemäß oder gar sinnvoll. Alle gesellschaftlichen Kräfte sind gefordert, die dringenden Veränderungen zu unterstützen. Auch die Kirche hat ihren Teil beizutragen, insbesondere bei der Bewusstseinsschärfung zur Bewahrung der uns von Gott anvertrauten Schöpfung.“

„Klimagerechter Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen“

Das Klimaschutzmanagement im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn diene der Sicherstellung eines klimagerechten Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Es umfasse das Planen, Anleiten und Steuern der Schöpfungsbewahrung.

Mit dem Klimaschutzmanagement stellten sich die Einrichtungen und Dienste im Erzbistum Paderborn ihrer Verantwortung im Umgang mit den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels. So wolle die Kirche von Paderborn dazu beitragen, die Menschen in ihren Lebenschancen abzusichern und die Folgen des Klimawandels abzumildern.

Im Fokus stünden die Optimierung der Klimabilanz durch eine Steigerung der Ökoeffizienz in den Arbeitsabläufen und Einrichtungen, die Sensibilisierung aller Mitarbeitenden und Beteiligten für Schöpfungsbewahrung in ihrem direkten (Arbeits-)Umfeld, die Integration verbindlicher Qualitätsstandards für eine klimagerechte Organisationsgestaltung und die Ermutigung der Christen und Christinnen zur Beteiligung an der Schöpfungsbewahrung.

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