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Stickstoffdioxid-Grenzwerte werden zum Teil deutlich überschritten

Kommt die Umweltzone?

Paderborn (WB). Bekommt Paderborn eine grüne Umweltzone? Wird es möglicherweise sogar ein Dieselfahrverbot geben? Mit diesen Fragen befasst sich die Bezirksregierung in Zusammenarbeit mit Stadt, Kreis, Verkehrsunternehmen, IHK und Handelsverband. Hintergrund sind die anhaltenden Grenzwertüberschreitungen beim Stickstoffdioxid (NOx).

Ingo Schmitz

So sieht die Schadstoff-Messstelle des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in der Bahnhofstraße aus: Dieser so genannte Passivsammler wird monatlich ausgetauscht und die Messergebnisse ausgewertet. Foto: Jörn Hannemann

Bahnhofstraße, Friedrichstraße und Residenzstraße: Diese drei Messstellen machen Sorgen, weil hier Stickstoffdioxid-Grenzwerte überschritten werden – und das zum Teil deutlich. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Die Messstellen weisen jedoch nach aktuellen Ergebnissen aus den Jahren 2015 und 2016 weitaus höhere Werte aus: In der Bahnhofstraße sind es im Jahresdurchschnitt 50 Mikrogramm, in der Friedrichstraße 48 und in der Residenzstraße in Schloß Neuhaus 42.

»Hauptverursacher ist der Kraftfahrzeugverkehr. Eine grüne Umweltzone ist daher eine mögliche Option. Es werden aber noch weitere Maßnahmen notwendig sein«, sagte am Dienstag Tanja Möller, verantwortliche Dezernentin für die Luftreinhaltepläne bei der Bezirksregierung.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 24. Mai, in den WESTFALEN-BLATT-Ausgaben im Kreis Paderborn.

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