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Kostensteigerung von 2,8 Millionen Euro ohne Gegenstimme abgesegnet

Kreistag genehmigt Erweiterungsbau

Paderborn (WB/per). Der Weg für den Erweiterungsbau des Kreishauses ist frei. Ohne Gegenstimmen beschloss der Kreistag am Abend das Projekt – trotz Mehrkosten in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro.

Der Erweiterungsbau soll auf der Rückseite des Hauptgebäudes hochgezogen werden. Foto: Jörn Hannemann

Wie mehrfach berichtet, haben die Ausschreibungen deutliche Kostensteigerungen zum Ergebnis gehabt, und zwar von ursprünglich kalkulierten 7,8 Millionen Euro auf 10,6 Millionen Euro. Dennoch gaben die Fraktionen bei drei Enthaltungen (FBI und FDP) grünes Licht für den Neubau auf dem Gelände des bereits bestehenden Kreishauses an der Aldegreverstraße. Das war nicht unbedingt so deutlich zu erwarten, hatten sich die Politiker in der vorangegangenen Sitzung des Kreisausschusses noch Bedenkzeit ausgebeten.

Mit dem viergeschossigen Neubau sollen künftig alle Verwaltungsbereiche am jetzigen Standort gebündelt werden. Allein in dem geplanten viergeschossigen Bürotrakt sollen künftig 175 Arbeitsplätze angesiedelt werden. Auch dies war für den Kreistag schließlich ausschlaggebend, da eine Mietlösung den Kreis langfristig teurer zu stehen käme. Nach Berechnungen der Kreisverwaltung summierten sich angemietete Räumlichkeiten auf jährlich rund 675.000 Euro.

Der erste Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. »Wir werden jetzt die Aufträge vergeben, so dass ich davon ausgehe, dass es bereits im April losgehen kann.« Die Bauzeit ist mit zwei Jahren angegeben, so dass der neue Bürotrakt im Sommer 2021 bezugsfertig sein sollte. Rund 3,8 Millionen Euro des Volumens von 10,2 Millionen Euro übernimmt das Land NRW.

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