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Mahnwache auf dem Paderborner Rathausplatz – Friedensgebete in vielen Kirchen

Krieg in der Ukraine: So reagiert der Kreis Paderborn

Paderborn

Der Paderborner Kreisverband der Grünen ruft angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine an diesem Donnerstag, 18 Uhr, zu einer spontanen Mahnwache auf dem Rathausplatz auf.  In mehreren Kirchen finden Friedensgebete statt.

Mit diesem Sharepic weisen die Grünen auf die Mahnwache am Donnerstagabend hin. Foto: Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Paderborn

In der von Kreisgeschäftsführer Johannes Menze verschickten Mitteilung heißt es: "Was für ein schrecklicher Tag: Der Krieg ist zurück in Europa. Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und gegen die demokratische Friedensordnung. Für 18 Uhr rufen die Grünen zu einer Mahnwache auf dem Rathausplatz auf, um Solidarität mit den ukrainischen Bürgerinnen und Bürgern  zu zeigen und den Stopp des Krieges zu fordern."

Angesichts der kriegerischen Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ruft das Erzbistum Paderborn zum Gebet für den Frieden auf: Gläubige sind eingeladen, an diesem Donnerstagabend, 24. Februar, um 18 Uhr für den Frieden in der Ukraine zu beten. Der Aufruf zum Friedensgebet richtet sich an alle Kirchengemeinden mit ihren Gläubigen – es kann in den Kirchen oder auch zu Hause in diesem Anliegen gebetet werden.  Um 18 Uhr läuten vielerorts in den Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn die Glocken zum traditionellen Angelus-Gebet. Dieses Signal könne der Auftakt für das gemeinsame Gebet sein, unterstreicht Generalvikar Alfons Hardt.

Weihbischof Matthias König

„Das Erzbistum Paderborn hat viele Partner überall in der Ukraine“, sagt Weihbischof Matthias König. Der Bischofsvikar für die Aufgaben der Weltkirche erklärt: „Von hier aus konnten viele Projekte unterstützt werden, die vor allem Werken der Caritas und der Förderung junger Menschen zu Gute kommen. Das alles ist nun bedroht, die Menschen sind voller Angst. Erste Nachrichten kommen hier an, aus denen die Verzweiflung und die Ängste sprechen. Vorerst ist das Gebet das Einzige, was wir schenken können. Aber unsere Solidarität wird verlässlich bleiben.“

Gebete für Frieden und Versöhnung

Zu einem Gebet für die Ukraine lädt der Matthäus-Pfarrbezirk der Evangelisch-Lutherischen Paderborn bis auf weiteres immer donnerstags um 19.30 Uhr in die Matthäuskirche, Rotheweg 63 in Paderborn, ein. „Angesichts des Krieges, den Russland begonnen hat, wollen wir für die Menschen in der Ukraine beten aber auch die Menschen in Russland und die Soldaten nicht vergessen“, sagt Pfarrer Thomas Walter.

„Angesichts der beängstigenden Entwicklungen im Osten Europas" laden auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralverbundes Salzkotten kurzfristig zu einem Gebet um Frieden und Versöhnung ein. Es soll am Montag, 28. Februar, in Verbindung mit der Messe um 18 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Verne stattfinden.

Wöchentliche Andachten in Büren und Bad Wünnenberg

In Büren und Bad Wünnenberg wird ebenfalls um Frieden gebetet. Der russische Angriff auf die Ukraine veranlasst Pfarrerin Almuth Reihs-Vetter von der Evangelische Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg, ab sofort zum wöchentlichen Friedensgebet einzuladen. An jedem Freitag, 19 Uhr, wird es sowohl in der Erlöserkirche in Büren als auch in der Immanuelkirche in Bad Wünnenberg eine etwa halbstündige Andacht geben.

Ökumenisches Friedensgebet

Ein Ökumenisches Friedensgebet findet an diesem Donnerstag um 18 Uhr in der Abdinghofkirche in Paderborn statt. Pfarrer Georg Kersting, stellvertretender Dechant des Dekanates Paderborn, und Superintendent Volker Neuhoff, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn, laden dazu ein – vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine. Für den Besuch der Abdinghofkirche gilt die 2G-Regel.

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