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Großes kirchliches Fest in Paderborn wirft seinen Schatten voraus

Das Libori-Leitwort 2022 ist nur ein einziges Wort: „aufatmen“

Paderborn

Vorfreude im Erzbistum Paderborn: Nach zwei Jahren Pandemie kehrt das Libori-Fest wieder zu seiner alten Größe zurück. Das Patronatsfest findet vom 22. bis 31. Juli statt und steht unter dem Leitwort „aufatmen“, wie das Erzbistum Paderborn am Freitag mitteilte.

Von KNA

Mit der Schreinerhebung beginnt traditionell der kirchliche Teil des Libori-Festes. Foto: Jörn Hannemann

Libori werde wieder ein „bunter Dreiklang aus Kirmes, Kirche und Kultur“ werden, schreibt Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker in einem Grußwort des Begleitheftes.

Vorfreude nach zwei Jahren Corona-Pandemie

Die Erzdiözese erwartet den französischen Bischof Yves Le Saux aus Le Mans sowie den Exarchen der katholischen Ukrainer in Deutschland, Bischof Bohdan Dzyurakh, wie es hieß. Auf dem Programm stehen zahlreiche Gottesdienste, Andachten, Prozessionen und weitere Veranstaltungen. Seitens der Stadt sind die traditionelle Kirmes und der Liborimarkt angekündigt.

Erzbischof: Libori soll ein „Luftholen“ sein

Das Fest solle ein „Luftholen“ sein für alle Menschen, die unter der Pandemie gelitten haben, erklärte Becker. So seien Pflegekräfte an „physische und psychische Grenzen“ gekommen. Zugleich erinnerte der Erzbischof an die Opfer der Pandemie und des Krieges in der Ukraine.

Der heilige Liborius (um 320-397) ist Patron des Erzbistums und der Stadt Paderborn. Ihm zu Ehren feiern die Westfalen seit 836 ein Fest. Damals wurden die Gebeine des Heiligen, der Bischof im französischen Le Mans war, nach Paderborn überführt. So entstand eine der ältesten Städtepartnerschaften. In den Jahren vor der Pandemie kamen jeweils mehr als eine Million Besucher zu Libori nach Paderborn.

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