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CDU-Vize aus Paderborn fordert Limit

Linnemann: Heizkostendeckel für Hartz-IV-Empfänger

Paderborn

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann aus Paderborn fordert in Anbetracht der stark steigenden Heizkosten eine Obergrenze für Hartz-IV-Empfänger. Zur möglichen Höhe sagte Linnemann der „Bild“-Zeitung: „Was eine Durchschnittsfamilie verbraucht, muss auch für diejenigen Maßstab sein, die vom Staat Geld bekommen.“ Hintergrund ist, dass der Staat Miet- und Heizkosten für Hartz-IV-Empfänger übernimmt – allerdings „in Höhe der angemessenen Aufwendungen“. 

Der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete und CDU-Parteivize Carsten Linnemann fordert einen Heizkostendeckel für Hartz-IV-Empfänger, weil deren Kosten von den Steuerzahlern getragen werden müssten. Foto: Thorsten Schneider vielbauch.de

Der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete hat mit seiner Forderung nach einer Begrenzung der Heizkosten von Hartz-IV-Empfängern ei­­ne aus seiner Sicht überfällige Debatte angestoßen. „Wir haben auch eine Verantwortung gegenüber den Millionen Menschen, die morgens sechs Uhr aufstehen, die noch arbeiten gehen, obwohl am Ende 50 Prozent an Steuern und Beiträgen abgehen. Ohne diese Menschen würde es den Sozialstaat in Deutschland überhaupt nicht geben“, sagte Linnemann.

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