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Paderborn

Löns-Stadion: Kritik am SC Aleviten

Paderborn (WB). In der Diskussion um die Nutzung des Hermann-Löns-Stadions und die Kritik am Verein SC Aleviten meldet sich nun der Stadtsportverband zu Wort. Kein Verein werde in der Paderborner Sportfamilie bevorzugt oder benachteiligt, schreibt der Stadtsportverbands-Vorsitzende Mathias Hornberger in einer Mit­teilung.

Stadtsportverbands-Vorsitzender Mathias Hornberger Foto:

Die Probleme, auf die der CDU-Fraktionsvorsitzende und Sportausschussvorsitzende Markus Mertens hingewiesen habe, existierten schon länger und seien für das gute Miteinander der Nutzer des Hermann-Löns-Stadions nicht förderlich, schreibt Hornberger. „Der Verein ist mehrmals von städtischer Seite auf die Einhaltung von Vorgaben und Regeln hingewiesen worden. Diese Vorgaben und Regeln gelten für alle Vereine in städtischen Sportstätten.“

„Unhaltbare Vorwürfe erschweren Gespräche“

Das Ansprechen von Regelverletzungen habe nichts mit Diskriminierung, Rassismus oder Hetzkampagnen zu tun, wie es vom Verein SC Aleviten beziehungsweise von dessen Vorsitzendem Verani Kartum öffentlich kommuniziert worden sei. Derartige Unterstellungen gegenüber der Stadt, dem Vorsitzenden des Sportausschusses, dem Stadtsportverband oder anderen Vereinen entbehrten jeglicher Grundlage. Hornberger: „Diese unhaltbaren Vorwürfe erschweren konstruktive, lösungsorientierte Gespräche auf Augenhöhe. In den nächsten Wochen werden die Stadt, der Sportausschussvorsitzende sowie der Stadtsportverband trotzdem in einer Gesprächsrunde versuchen, mit allen Beteiligten die Grundlage für ein gutes zukünftiges Miteinander im Hermann-Löns-Stadion zu legen.“

Der Stadtsportverband ist nach eigenen Angaben die Interessenvertretung von 140 Sportvereinen mit mehr als 50.000 Mitgliedern. In Kooperation mit der Stadt und dem Sportausschuss habe der Stadtsportverband auch die Aufgabe, für ein faires und reibungsloses Miteinander zu sorgen, was sich allerdings aktuell vor allem auf die Vereine, die im Hermann-Löns-Stadion aktiv seien, beschränke, sagt Hornberger.

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