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Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ab sofort wieder geöffnet

LWL-Museum präsentiert neue Funde

Paderborn

Ab sofort ist das Museum in der Kaiserpfalz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Paderborn bis auf Weiteres wieder geöffnet. Besucher können ohne Voranmeldung eintauchen in die Zeit von Karl dem Großen.

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Ein Lego-Modell vom Paderborner Dom zeigt das LWL-Museum in der Kaiserpfalz aktuell in seiner Dauerausstellung. Foto: M. Kroker/LWL

Mit den Funden von Ausgrabungen der LWL-Archäologie für Westfalen aus dem Frauengrab von Ense-Bremen (Kreis Soest) gibt es für die Besucher auch Neues zu entdecken.

LWL-Museum in der Kaiserpfalz. Die beiden fast identischen Bügelfibeln lagen im Frauengrab in Ense-Bremen, wohl im Beckenbereich der Verstorbenen. Sie könnten auf einem breiten Leibgurt befestigt gewesen sein. Möglicherweise hatten sie im Gegensatz zu anderen Fibeln gar keine praktische, sondern rein zierende Funktion. Foto: Stefan Brentführer/LWL

Zu den neuen Ausstellungsstücken im LWL-Museum in der Kaiserpfalz zählen prachtvoll verzierte und vergoldete Bügelfibeln sowie eine Bergkristallkugel aus dem byzantinischen Reich, verbunden mit einem Messer. Sie sprechen für den hohen Wohlstand der um 550 verstorbenen Frau. Eine aufwendig gefertigte Kette aus Glasperlen und zwei Almandinscheibenfibeln gehörten ebenfalls zum Grabinventar. Almandine sind Halbedelsteine, die im frühen Mittelalter aus dem Orient nach Europa kamen. Die Stücke erzählen einiges über das Leben der Menschen im Mittelalter.

Darüber hinaus stellt das LWL-Museum in der Kaiserpfalz aktuell ein Lego-Modell des Paderborner Doms aus. Im Auftrag des Metropolitankapitels haben sieben Jugendliche mit der Stop-Motion-Technik einen Film erstellt, der die Geschichte über den Bau des Paderborner Doms nacherzählt. Der Kurzfilm kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.hundbrax.de/dom.

Zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von eventuellen Infektionsketten werden die Kontaktdaten der Museumsgäste erfasst. Das LWL-Museum reagiert damit auf die steigenden Inzidenzwerte der Corona-Infektionen im Kreis Paderborn.

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