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Junge Paderbornerin hilft ein Jahr lang Menschen in Namibia

Manjola freut sich auf Afrika

Paderborn-Schloß Neuhaus (WB). Manjola Rizanaj steht eine aufregende Zeit bevor. Die Schülerin des Gymnasium Schloß Neuhaus steckt mitten in ihren Abiturprüfungen – und hat bereits Pläne für die Zukunft. Im September geht es für sie ein Jahr lang nach Namibia.

Manjola Rizanaj reist im September nach Namibia. Foto:

Die Gymnasiastin betätigt sich als Freiwillige beim entwicklungspolitischen Dienst »Weltwärts« des DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Tätig wird sie in Swakopmund, Namibia. Von 1884 bis 1915 war Deutschland Kolonialmacht in Namibia und heute leben noch etwa 20.000 Angehörige der deutschen Minderheit in Namibia.

Diese gemeinsame Geschichte prägt bis heute das deutsch-namibische Verhältnis und ist auch ein Grund, weswegen Manjola Rizanaj sich für das afrikanische Land am Südatlantik entschieden hat. In Swakopmund wird sie jungen Menschen aus der Vorschule unterstützend zur Seite stehen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Hausaufgabenhilfe und -betreuung sowie die sportliche und kreative Gestaltung des Nachmittagsprogramms.

»Das Tolle ist, dass wir Ideen einbringen können und Freiheiten in der Ausgestaltung haben«, berichtet die Abiturientin. Sie hat sich entschieden mit »Weltwärts« nach Namibia zu gehen, um einen Beitrag zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit zu leisten. »Weltwärts« ist ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). »Ich freue mich auf die Menschen und die Kultur in Namibia. Ich möchte viele neue Leute kennen lernen und bin gespannt, was mich erwartet«, erzählt Manjola Rizanaj.

Natürlich wird sie dabei durch das Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes als Entsendeorganisation intensiv auf den Einsatz vorbereitet. »Wir unterstützen bei der Beantragung der VISA, helfen bei der Reiseplanung und informieren über kulturelle Besonderheiten des Gastlandes. Es gibt Vorbereitungsseminare und natürlich stehen wir auch sonst jederzeit mit Rat und Tat zur Seite«, sagt Christoph Schründer vom Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Etwa 75 Prozent der Kosten für Fahrt, Unterkunft und Taschengeld werden vom BMZ übernommen. Den anderen Teil finanziert das DRK aus Spenden.

»Ich freue mich daher über Spenden an den DRK-Landesverband: Egal, ob von der Familie, von Freunden oder von Menschen, die einfach etwas Gutes tun möchten«, sagt die Schülerin. Denn jeder Euro sei unterstützend für sie. Über den Verlauf ihres Aufenthaltes möchte Manjola Rizanaj alle Spenderinnen und Spender per E-Mail informieren. Dafür müssen Interessierte ihr eine E-Mail schicken und zwar an die Adresse: manjola.rizanaj@gmx.de.

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