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Staatsanwaltschaft Paderborn beantragt Strafbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Unfallflucht

Mann fuhr Kind an und flüchtete

Paderborn

Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat gegen einen 40-jährigen Mann aus Paderborn bei dem Amtsgericht Paderborn einen Strafbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Unfallflucht beantragt. Das teilte Oberstaatsanwalt Marco Wibbe am Donnerstagvormittag mit. Der Mann hatte ein Kind angefahren, verletzt und war geflüchtet.

 

Symbolbild. Foto: dpa

Danach soll gegen ihn eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten zu Bewährung verhängt und ihm die seit August 2020 vorläufig entzogene Fahrerlaubnis für weitere vier Monate entzogen werden. Zudem soll der Mann 2000 Euro an das geschädigte Kind zahlen.

Dem Angeschuldigten, der die Tatvorwürfe mittlerweile vollständig eingeräumt habe, wird nach dem Ergebnis der Ermittlungen vorgeworfen, am 2. August 2020 in Paderborn auf der Mälzerstraße „mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren und beim Abbiegen mit einem Kind kollidiert zu sein“.

„Das Kind wurde durch die Luft geschleudert und verletzt. Ohne sich um das Kind zu kümmern, fuhr der Mann davon und konnte später nach intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei ermittelt werden“, führte Wibbe weiter aus.

Zu den Verletzungen des Kindes macht der Oberstaatsanwalt aus Opferschutzgründen keine weiteren Angaben.

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