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Staumühler Straße: Anwohner entdecken verendeten Hirsch im Wald 

Maschendrahtzaun in Paderborn wird zur Todesfalle

Paderborn

Trauriges Ende eines Spaziergangs an der Staumühler Straße: Anwohner haben am Montagmorgen einen grausigen Fund in einem Waldstück gemacht. Ein Hirsch lag jämmerlich verendet am Boden. Zuvor hatte sich dieser offenbar mit seinem Geweih im Maschendrahtzaun verfangen, ohne Chance sich aus der Falle zu befreien. Ursache sei ein tückisches Loch in Bodennähe in der Abzäunung zum Truppenübungsplatz gewesen.

Von Jörn Hannemann

Ohne Chance sich zu befreien: Mehrfach hatte sich der Maschendrahtzaun um das Geweih des Hirsches gewickelt.

Obwohl der Fund in Höhe der Paul-Gerhardt-Straße bereits am Freitag gemeldet wurde, habe der Kadaver des imposanten Tieres am Dienstag immer noch im Zaun verheddert gelegen, beklagen die Anwohner. Wichtig sei ihnen, dass sich das nicht wiederholen könne, dass das Loch im Maschendrahtzaun geflickt wird. „Außerdem gibt es weitere Löcher im Zaun“, sagt eine Anwohnerin.

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