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Bundesgerichtshof hebt Freispruch auf

Mutmaßliche Vergewaltigung während Schützenfest: 25-Jähriger muss wieder vor Paderborner Landgericht

Paderborn

Vor drei Jahren soll ein heute 25-jähriger Bundeswehroffizier nach dem Besuch eines Dorfschützenfestes im Stadtgebiet Paderborn eine heute 23-jährige Frau vergewaltigt haben. Das Paderborner Landgericht sprach ihn im vergangenen Jahr von dem Vorwurf frei. Der Bundesgerichtshof hat am Donnerstag das Paderborner Urteil aufgehoben: Der 25-Jährige muss nun erneut auf die Anklagebank.

Von Ulrich Pfaff

Da der Bundesgerichtshof ein Urteil bezüglich einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Paderborn aufgehoben hat, muss der Fall erneut am Paderborner Landgericht verhandelt werden. Foto: Oliver Schwabe

Der Fall hatte seinerzeit die 8. große Strafkammer des Landgerichts über mehrere Prozesstage beschäftigt. In dem Verfahren stand Aussage gegen Aussage. Der Angeklagte hatte behauptet, die junge Frau auf dem Fest kennengelernt, gemeinsam mit ihr gefeiert und danach in das Haus seiner Eltern mitgenommen zu haben. Dort sei es nach erheblichem Alkoholkonsum zum Sex mit der Schützenfestbekanntschaft gekommen – allerdings einvernehmlich.

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