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Dachdecker haben Hochkonjunktur – Verletzter bedankt sich bei Retterin

Paderborn baut nach dem Tornado auf

Paderborn

Auch an Tag vier nach dem Tornado gehen die Aufräumarbeiten in Paderborn weiter. Betroffene schwanken aktuell zwischen Dankbarkeit für Hilfe in der Not, Sorgen, rechtzeitig die abgedeckte Dächer abdichten zu können, bevor es regnet, und immer noch Fassungslosigkeit, mit welcher Macht die Naturgewalt sich ihren Weg durch die Stadt fräste.

Von Jörn Hannemann

Wohin man auch blickt, sind am Dörener Weg Dachdecker-Firmen im Einsatz, so wie hier Patrick Ata (37) von der Zimmerei Bormann. Vor allem das erste Haus nach den Bahnschranken hat es schwer getroffen. Das halbe Dach ist vom Sturm weggefegt. Foto: Jörn Hannemann

Am Dörener Weg reiht sich am Dienstag ein Hubwagen von Dachdeckerbetrieben neben dem anderen. Im Garten von Ria Richters liegt eine drei mal zwei Meter Platte aus Bohlenbrettern. „Wir haben eine neue Terrasse, die wir vorher nicht hatten – und wissen immer noch nicht, wem sie gehört.“ Der schwere Terrassenboden wurde wie ein Stück Papier über das Haus geweht und schlug dabei auch die Scheiben vom Wintergarten ein. „Der Besitzer kann es sich gerne abholen!“

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