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Paderborner Kunstmuseum zeigt Lichtkunst von den 1960er Jahren bis heute

Neonröhren können wie Pinselstriche sein

Paderborn-Schloß Neuhaus

Die französischen Impressionisten wollten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das natürliche Licht in ihren Gemälden einfangen. Der Amerikaner Dan Flavin dagegen experimentierte in den 1960er Jahren mit künstlichem Licht in Form von Glühbirnen und Neonröhren. Er gilt als Pionier dieser Art von Kunst.

Von Dietmar Kemper

Mit Linien wie dieser zeichnet Jan van Munster Gehirnströme nach. „Brainwave“ nennt der niederländische Künstler das. Foto: Oliver Schwabe

Flavins Kombination leuchtender Neonröhren mit dem Titel „4‘ Red, red, green fluorescent Light“ (1968) bildet den Auftakt der faszinierenden Ausstellung „Lichtkunst/Kunstlicht“ im Kunstmuseum in Schloß Neuhaus. Sie ist vom 28. November bis zum 2. Februar 2022 zu sehen. Beim Zeitraum orientierte sich die Leiterin der städtischen Museen und Galerien, Andrea Brockmann, an der christlichen Lichtsymbolik vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess.

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