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Medizinische Masken ab Montag Pflicht

Neue Regeln im ÖPNV

Paderborn

Jeder Fahrgast ist ab Montag wegen des Coronavirus dazu verpflichtet, im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) eine medizinische Maske über Mund und Nase zu tragen. Diese Regelung gelte daher auch für Fahrten mit den Bussen des Padersprinters. Darauf weist das Verkehrsunternehmen hin.

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Medizinische Masken wie diese FFP2-Maske sind ab Montag Pflicht im ÖPNV – auch in Paderborn. Foto:

Zu den medizinischen Masken gehören sogenannte OP-Masken oder virenfilternde KN95/N95- und FFP2-Masken. Die bisher erlaubten Alltagsmasken, ein Schal oder Tuch zählen nicht dazu. Die Maßnahme gilt in den Bussen und an den Haltestellen.

„Jede medizinische Maske, die getragen wird, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz unser aller Gesundheit und ist daher nicht erst ab Montag ein gern gesehener Fahrgast in unseren Bussen”, erklärt Peter Bronnenberg, Padersprinter-Geschäftsführer. Er geht davon aus, dass sich die Paderborner Fahrgäste auch an die verschärfte Tragepflicht halten: „Wir nehmen an, dass wir in Sachen Maskenpflicht auch weiterhin gut mit unseren Fahrgästen zusammenarbeiten werden. Seitdem wir in unseren Bussen die verstärkten Kontrollen zur Maskenpflicht durchführen, trägt der Großteil unserer Fahrgäste einen Mund- und Nasenschutz. Wenn man die geltenden Corona-Regelungen in unseren Bussen beachtet und sich sorgsam verhält, ist die Nutzung unserer Busse für alle Fahrgäste auch weiterhin sicher. Nationale und internationale Studien zeigen ebenfalls, dass keine erhöhte Infektionsgefahr im ÖPNV besteht.”

Bereits seit dem 20. Juli 2020 mache der Padesprinter konsequent von seinem Hausrecht Gebrauch und schließe alle Personen, die sich bei einer Kontrolle offenkundig der Tragepflicht widersetzen, von der Beförderung aus. In hartnäckigen Fällen könne der Paderborner Nahverkehrsbetrieb auch das zuständige Ordnungsamt oder die Polizei hinzurufen.

Der Beschluss, den Distanzunterricht mit der Möglichkeit für Notfallbetreuung an den Schulen fortzusetzen sowie diverse Regelungen für notwendige Klausuren führen dazu, dass die Busse des Regionalverkehrs weiter nach dem Schulfahrplan fahren. „Derzeit befördern wir täglich etliche Schülerinnen und Schüler zu ihren Betreuungsangeboten in den Schulen, darüber hinaus gibt es nicht für alle Berufsgruppen Optionen im Homeoffice zu arbeiten, und auch hier müssen wir ein sicheres Pendeln zum Arbeitsplatz gewährleisten. Mit dem Fahrplanangebot können wir überwiegend sicherstellen, dass die Kontakte im öffentlichen Personenverkehr reduziert und volle Busse vermieden werden“, sagt Udo Wiemann, Geschäftsführer der Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter.

Auch der Padersprinter führt den Stadtbusverkehr wie gewohnt durch und fährt nach dem regulären Fahrplan. Lediglich die zusätzlichen Verstärkerfahrzeuge oder Einsatzwagen bleiben in den Bushallen.

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