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Universität Paderborn stellt Pläne im Rat vor

Neues Forschungsgebäude geplant

Paderborn (WB/itz). Die Universität Paderborn wächst weiter. Am Donnerstagabend ist im Paderborner Rat das neueste Projekt vorgestellt worden: Uni-Vizepräsidentin Simone Probst stellte den Kommunalpolitikern das geplante Institutsgebäude der Optoelektronik vor. Die Fertigstellung könnte demnach im Jahr 2024 erfolgen. Noch fehlen die endgültigen Zusagen, die nun für Ende Juni erwartet werden.

Auf dem Gelände der Uni Paderborn (gelber Halbkreis) ist ein weiteres Forschungsgebäude geplant. Es könnte nach aktuellen Plänen im Jahr 2024 fertig sein. Foto/Montage: Jörn Hannemann Foto:

Aber: Im Rahmen seiner Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat Ende April Förderempfehlungen zur aktuellen Förderphase für Forschungsbauten ausgesprochen. Dem Wirtschaftsrat lagen 14 förderwürdige Vorhaben der Länder vor, unter denen nach Qualitätskriterien priorisiert wurde. Das Paderborner Photonic Quantum Systems Laboratory (PhoQSLab) konnte sich gegen die Konkurrenz behaupten. Das „P10“ genannte Gebäude soll laut Plan zwischen Kita und den Gebäuden für Ingenieurwissenschaften und den Naturwissenschaften angesiedelt werden.

Uni-Vizepräsidentin Simone Probst

„Unser Antrag hat Bestnoten bekommen“, berichtete Probst unter dem Beifall der Ratsmitglieder. In der Quanteninformationstechnologie beabsichtigen die Paderborner Wissenschaftler gemeinsam mit den Bereichen Physik, Informatik und Elektrotechnik die Technologie für Morgen zu entwickeln. Ziel sei die Entwicklung von sicheren, nicht abhörbaren Kommunikationssystemen auf Quanten-Basis (Licht-Quanten). „Wir glauben, dass dort eine große Zukunft liegt – auch im europäischen Rahmen“, betonte Simone Probst. Nach ihrer Aussage wird es in Europa in absehbarer Zeit keine vergleichbare Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet geben. „Wir können hier Paderborn noch einmal ganz anders in den Fokus rücken“, sagte sie.

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