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Historisches Paderborner Riesenrad feiert Libori Premiere

Oldtimer dreht sich wieder

Paderborn (WB). Langsam setzt sich das Rad in Bewegung. Es rattert und klappert – so, wie in der guten alten Zeit. 71 Jahre hat das »neue« Paderborner Riesenrad auf dem Buckel (oder besser auf den Gondeln), wenn es an Libori nach einer Komplett-Restaurierung zur Jungfernfahrt startet.

Ingo Schmitz

Zwölf Meter hoch streckt sich das aus Holz errichtete Riesenrad, das mehr als 70 Jahre alt ist. Die Schaustellerfamilie Tino und Anja Noack-Steuer aus Paderborn hat mehr als ein Jahr an der Sanierung des Paderborner Riesenrads gearbeitet. Foto: Besim Mazhiqi

Die Geschichte des historischen Riesenrads aus dem Jahr 1946, die Schausteller Tino Noack erzählt, gleicht einer kleinen Odyssee. Auf der Suche nach einer nostalgischen »Russenschaukel«, wie Riesenräder ursprünglich hießen, stieß die Schaustellerfamilie Noack-Steuer bei einem Landwirt in Delbrück auf einige Teile des alten Fahrgeschäfts. Mehr als 30 Jahre sollen die Gondeln dort in einer Wagenremise gelagert worden sein. Nun hatte Noack zwar zehn Gondeln, aber der Rest fehlte.

In mühevoller Detailarbeit ist das Riesenrad wieder hergestellt worden. Inzwischen hat es auch den Segen vom TÜV.

»Jetzt wollen wir uns mit dem Riesenrad für verschiedene Veranstaltungen bewerben«, berichtet Anja Noack-Steuer. Die Premiere ist jedoch Paderborn vorbehalten. Am Samstag, 22. Juli, wird die Russenschaukel auf Libori mit kirchlichem Segen in Betrieb gehen. Der Standort wird am Liboriberg in direkter Nachbarschaft zur historischen Orgel sein, verrät Noack.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 13. Mai, im WESTFALEN-BLATT im Kreis Paderborn.

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