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Bilanzsumme des Verbundes steigt auf 6,3 Milliarden Euro

OWL-Volksbank ist auf Wachstum festgelegt

Paderborn (WB/in). Die Verbund-Volksbank OWL hat das erste volle Geschäftsjahr unter ihrem neuen Namen und das letzte unter der Führung von Ulrich Bittihn mit einem Zuwachs von mehr als vier Prozent sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft abgeschlossen. Das Betriebsergebnis (vor Bewertung) ging leicht von 56,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 52,9 Millionen zurück. Die Dividende bleibt stabil bei 5,5 Prozent. Auch die Mitarbeiterzahl blieb mit 971 auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme stieg um 4,2 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro.

Symbolbild. Foto: dpa

Über Wachstum Kosten sparen ist nach Ansicht des seit Jahresbeginn amtierenden neuen Vorstandsvorsitzenden Ansgar Käter der richtige Weg, um trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase und zunehmenden Digitalisierung in der Finanzbranche als regionale Volksbank zu bestehen.

Gleichzeitig erhalte die dezentrale Aufstellung mit eigenen Vorständen für Paderborn, Höxter, Detmold und Minden die Nähe zur Kundschaft. Das Institut unterhält 52 Geschäftsstellen, nach 57 im Vorjahr. Hinzu kommen 41 SB-Filialen, drei mehr als 2017.

Tendenz von Online-Banking steigend

Inzwischen führten 83 Prozent der Privatkunden ihr Konto online – nach 75 Prozent im Vorjahr. Überweisungen im Belegverfahren sind nach Angaben von Käters Stellvertreter Dr. Friedrich Keine erneut um 17 Prozent zurückgegangen und haben jetzt noch einen Anteil von fünf bis acht Prozent an den Lastschriften.

Der Bielefelder Vermögensverwalter Werther und Ernst, an dem die Verbund-Volksbank mit 70 Prozent beteiligt ist, hat Anfang 2019 in Osnabrück eine zweite Filiale in Betrieb genommen.

Weitere Fusionen erwartet

Für die Muttergesellschaft ist dieser Schritt ihrer Tochter der erste jenseits der Landesgrenzen von NRW. Wie Käter betonte, geschah dies in Abstimmung mit der Volksbank Osnabrück. Selbst sehe das Institut seine Heimat ausschließlich in OWL, wo Käter in Zukunft weitere Fusionen erwartet. Aktuell würden aber keine Gespräche geführt.

Der jüngste Zusammenschluss mit der Volksbank Minden habe bereits dazu geführt, dass das Kreditvolumen dort um 14 Prozent gesteigert werden konnte. Werther & Ernst hat bei dem Leistungsvergleich von »Elite Report« und »Handelsblatt« als einziges Institut in OWL erneut mit »summa cum laude« abgeschnitten.

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