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Regionale Datenplattform und LoraWan sollen Mehrwerte für die Region bieten

Paderborn will auf neue Funktechnologie setzen

Paderborn

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen der Regiopolregion Paderborn trafen sich im Historischen Rathaus der Stadt Paderborn, um gemeinsam Nutzungsmöglichkeiten der LoraWan-Funktechnologie im kommunalen Arbeitsalltag im Rahmen eines Projektworkshops zu diskutieren. 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektworkshops tauschten sich zu LoraWan-Anwendungsfällen aus. Foto: Stadt Paderborn

Der Anstoß kam dazu aus dem Modellprojekt „Regiopolen und Regiopolregionen für Deutschland“, in dem die Stadt Paderborn den Infrastrukturbereich „Digitalisierung im öffentlichen Bereich“ untersucht.

In enger Kooperation mit dem Verein Regiopolregion Paderborn sind an zwei Vormittagen ausgewählte Anwendungsfälle wie beispielsweise eine Grundwasserpegelmessung oder die Überwachung von Wasserverbrauch in kommunalen Gebäuden unter Einsatz der LoraWan-Funktechnologie diskutiert worden. Dazu lieferten die Städte Delbrück und Paderborn anschauliche Erfahrungsberichte, die auch im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf weitere Kommunen besprochen wurden.

Einsparpotenziale und neue Erkenntnisse

Die Teilnehmer sind sich einig, dass die Einsatzmöglichkeiten für LoraWan-Anwendungen in den Kommunen vielfältig sind. Neben Einsparpotenzialen könnten durch die Verknüpfung unterschiedlicher urbaner Daten künftig auch neue Erkenntnisse unter anderem für die Stadtplanung gewonnen werden. „Um von bereits gemachten Erfahrungen im kommunalen Umfeld zu lernen und sich auszutauschen, sind solche Treffen wie diese enorm hilfreich“, so Eberhard Fischer (Stadt Steinheim). „Ich wünsche mir daher, dass dieser Erfahrungsaustausch verstetigt wird“.

Künftig könnte die urbane Datenplattform der Stadt Paderborn als Basis für eine regionale Datenplattform dienen, auf der weitere Anwendungsfälle aus den Kommunen der Regiopolregion Paderborn zentral organisiert werden.

Grundsätzlich ist auch die Einbindung privater Sensoren in ausgewählten Anwendungsfällen wie zum Beispiel bei der Verdichtung von Wetterstationsstandorten möglich. „Der Verein Regiopolregion Paderborn bietet nicht nur eine gute Möglichkeit zum interkommunalen Austausch, sondern auch für eine konkrete interkommunale Zusammenarbeit“, so der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Bürgermeister Michael Dreier in einer Pressemitteilung. „Interkommunale Zusammenarbeit erzeugt Synergien, von denen die Region profitiert“, so Dreier weiter.

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