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64.876 Menschen bummelten am Samstag durch die Westernstraße

Paderborn zählt mehr Besucher in der Einkaufsstraße als Bielefeld

Paderborn

Ein Einkaufsbummel in Paderborn ist offenbar besonders beliebt. Am Samstag vor dem 2. Advent wurden in der Westernstraße 64.876 Menschen gezählt. Damit ist die Domstadt laut der von Hystreet per Laserscanner ermittelten Frequenzen Spitzenreiter in OWL.

Einkaufen in Paderborn: Die Straßen sind geschmückt, der Weihnachtsmarkt hat begonnen. Das kommt bei den Menschen offenbar an. Paderborn zählte im November mehr Besucher in der Einkaufsstraße als Bielefeld. Foto: Jörn Hannemann

Uwe Seibel als Vorsitzenden der Paderborner Werbegemeinschaft freuen diese Zahlen. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Fußgängerzone in Ostwestfalen-Lippe derzeit hinsichtlich der Frequenz führend ist.“ Das zeige einmal mehr, wie wichtig der Erlebnisraum Innenstadt sei und wie Weihnachtsmarkt, eine gute Gastronomie und ein starker Einzelhandel miteinander verzahnt seien.

Seibel stützt sich dabei auf die Messdaten des Unternehmens Hystreet, das die Anzahl der passierenden Personen stetig mittels Laserscanner ermittelt. Am Samstag vor dem 2. Advent wurden demnach in der Paderborner Westernstraße 64.876 Menschen gezählt. Die Bielefelder Bahnhofstraße (Mitte) passierten im gleichen Zeitraum 51.801 Personen.

Der Blick auf einen längeren Zeitraum liefert ein ähnliches Bild. Im November wurden in Bielefeld 746.171 Menschen gezählt; in Paderborn waren es 845.978 und damit fast 100.000 mehr. „Die Zahlen für unsere Innenstadt haben sich nach den Corona-Lockdowns wieder sehr positiv entwickelt und reichen wieder an das Vor-Krisen-Niveau heran“, sagt Uwe Seibel.

„Anzahl der Gäste wichtiger Indikator“

Paderborn liegt laut Seibel in der Ranking-Liste, die auch europäische Städte in anderen Ländern umfasst, auf Rang 59 und direkt vor der Ludgeristraße in Münster.

„Es gibt zwar keinen direkten Zusammenhang zwischen der Besucherfrequenz und dem Einzelhandels-Umsatz, aber die Anzahl der Gäste ist für mich ein wichtiger Indikator für die Attraktivität einer Stadt“, sagt Seibel. Ihn freut, dass in den vergangenen Wochen zunehmend Gäste aus dem weiten Umland Paderborn für sich entdeckten: „Die Magnetkraft von Paderborn wächst, und das zeigt, dass unsere Marketingmaßnahmen greifen.“

Ende September hatte Seibel bei der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft deutlich mehr politische Unterstützung für den Paderborner Einzelhandel und die Gastronomie gefordert und betont, wie wichtig es aus Sicht des Handels sei, ausreichend viele kostengünstige Parkplätze vorzuhalten.

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