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Vierstelligen Betrag überwiesen

Paderborner (77) Opfer von Whatsapp-Betrügern 

Paderborn

 Wieder haben Whatsapp-Betrüger in Paderborn mit einer ihrer Maschen Erfolg gehabt. Ein 77-Jähriger hat den Kriminellen, im Glauben, mit seiner Tochter zu chatten, einen vierstelligen Betrag überwiesen. In einem zweiten Fall blieb es beim Betrugsversuch.

Symbolbild. Foto: Christoph Dernbach/dpa

Wie die Polizei weiter mitteilt, bekam der 77-jährige Paderborner am Freitag (11. November) um 14.05 Uhr von einer ihm unbekannten Nummer eine Whatsapp-Nachricht, die angeblich von seiner Tochter stammte. Der Senior wurde gebeten, möglichst in Echtzeit eine Überweisung an seine vermeintliche Tochter zu tätigen und schöpfte keinen Verdacht. Er veranlasste um 17.14 Uhr eine Überweisung in Höhe der geforderten 2000 Euro auf das angegebene Konto  DE70370190001010364426. Der Betrug fiel auch in diesem Fall erst auf, nachdem der Vater etwas später selbst zu seiner Tochter Kontakt aufgenommen hatte.

Ebenfalls am Freitag (11. November) erhielt eine 82-jährige Paderbornerin mittags eine Whatsapp-Nachricht von jemandem, der sich als ihr Sohn ausgab, zudem behauptete, sich in einer misslichen Lage zu befinden und eine Überweisung in Höhe von 4250 Euro auf das Konto DE92330500000003292547 forderte. Zufällig kontaktierte auch der „echte“ Sohn seine Mutter in dieser Zeit telefonisch und so konnte der Betrug noch verhindert werden.

Die Polizei rät: „Wenn vermeintliche Kontakte Sie um einen Gefallen bitten, der Ihnen suspekt vorkommt, überprüfen Sie deren Identität, indem Sie um eine Sprachnachricht bitten oder einfach selbst anrufen. Ohne persönlichen Kontakt sollten Sie niemals Geld überweisen oder ihre Bankdaten preisgeben.“

Weitere Informationen und Ratschläge finden sich hier: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/achtung-betrueger-am-telefon

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