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Amtsgericht: Alexander Lex hat mit 3G-Verweigerung Hausfriedensbruch begangen

Paderborner AfD-Ratsherr zu Geldstrafe verurteilt

Paderborn

Das Amtsgericht hat den Paderborner AfD-Ratsherrn Alexander Lex wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe verurteilt. Der 34-Jährige muss 750 Euro zahlen und trägt zudem die Kosten des Verfahrens. Damit hat seine Weigerung, während einer Ausschusssitzung im August 2021 einen 3G-Nachweis vorzulegen, ein teures Nachspiel. Allerdings bleibt Lex noch eine Woche die Möglichkeit, das Urteil anzufechten.

Von Per Lütje

Am 24. August 2021 wurde Alexander Lex von der Polizei aus dem Sitzungssaal geführt. Foto: Maike Stahl

Alexander Lex fand sich am Dienstag im Beisein von rund einem Dutzend Sympathisanten auf der Anklagebank wieder, da er gegen einen zuvor ergangenen Strafbefehl Einspruch eingelegt hatte. Dieser war ergangen, weil der AfD-Politiker ohne den erforderlichen 3G-Nachweis an einer Sitzung des Bau- und Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Paderborn teilnehmen wollte. Der mehrfachen Aufforderung des Ausschussvorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeisters Dietrich Honervogt, den Saal zu verlassen, kam der 34-Jährige nicht nach. Er wurde schließlich von der hinzugerufenen Polizei aus dem Rathaus geleitet.

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