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Brüderkrankenhaus veranstaltet Live-Chat für Patienten

Paderborner Chefarzt klärt über Vorhofflimmern auf

Paderborn

Das Brüderkrankenhaus bietet am Samstag, 19. November, eine digitale Patientenveranstaltung über Vorhofflimmern an. Im Vortrag von Dr. Andreas Schärtl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, werden vor allem die Diagnostik und Behandlung der Herzrhythmusstörung im Fokus stehen.

Symbolbild. Foto: Christin Klose/dpa

Mit dem Angebot beteilige sich das Brüderkrankenhaus an den Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, heißt es in einer Mitteilung des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn. Der Vortrag, bei dem das Publikum im Anschluss Fragen stellen kann, richte sich demnach an Betroffene, Angehörige und Interessierte und dauert von 10 Uhr bis 11 Uhr.

„Das ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Sie kann zur lebensbedrohlichen Gefahr werden und zu Herzschwäche und Schlaganfall führen“, warnt Dr. Schärtl. Für viele Patienten löse Vorhofflimmern gerade beim ersten Auftreten Panik aus, denn das Herzstolpern setzt oft plötzlich ein und steigert sich zu heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf, ein Druckgefühl im Brustkorb und Luftnot kommen hinzu.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein mobiles Endgerät wie Handy, Tablet oder PC mit Internetzugang. Interessierte erhalten vorab eine detaillierte Anleitung. Anmeldungen werden noch bis zum 18. November (12 Uhr) von Jutta Schärtl entgegengenommen: [email protected]

In Deutschland leiden, laut der Mitteilung, schätzungsweise 1,5 bis 2 Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Betroffenen Patienten macht der Kardiologe Hoffnung: „Jeder kann viel dafür tun, dass es nicht zu schwerwiegenden Komplikationen durch Vorhofflimmern kommt. Wer Vorhofflimmern hat, dem stehen heute Therapieverfahren zur Verfügung, die das Störfeuer im Herzen dauerhaft beseitigen oder zumindest die Symptome lindern und zu einer besseren Lebensqualität verhelfen können.“

Chefarzt Dr. Andreas Schärtl weiß, wie Vorhofflimmern behandelt wird. Foto: Brüderkrankenhaus
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