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Social-Media-Kampagne zur Monumenta-Ausstellung

Paderborner Museum fragt nach Erinnerungsorten

Paderborn

„Welches sind Eure und Ihre Erinnerungsorte?“, fragt Kurator Dr. Andreas Neuwöhner und ruft nicht nur alle Paderbornerinnen und Paderborner dazu auf, sich an einer besonderen Social-Media-Kampagne zu beteiligen. Denn begleitend zur Ausstellung „Monumenta – Erinnerungsorte zwischen Weser und Lippe“ ruft das Stadtmuseum Paderborn Menschen in der Region auf, besondere Orte mit anderen zu teilen. „Wir freuen uns, wenn ganz viele mitmachen und ihren Erinnerungsort unter dem Hashtag ‚meinemonumenta‘ zeigen“, so Neuwöhner.

Die bekannte Paderborner Poetry-Slammerin Sarah Lau an ihrem eigenen Erinnerungsort „zwischen Weser und Lippe“, dem mittleren Paderquellgebiet. Foto: Dirk Rellecke

Hintergrund und Thema der Ausstellung, die am 1. Mai gestartet ist, sind 24 Erinnerungsorte, die Ferdinand von Fürstenberg vor dreieinhalb Jahrhunderten im Buch „Monumenta Paderbornensia“ beschrieben hat. Neben den landschaftlichen Besonderheiten wie der Senne, dem Teutoburger Wald oder den Paderquellen sind es vor allem die historischen Ereignisse, die er herausstellt.

Der Autor beschreibt eine Kulturlandschaft, die keinen Vergleich scheuen muss. „Das Land und seine Leute erscheinen durch die Geschichte besonders ausgezeichnet. Mit zahlreichen Abbildungen versehen, prägt dieses Werk bis heute die Erinnerung vieler Orte“, so Neuwöhner. „Und wir möchten wissen: Sind diese Erinnerungsorte auch heute noch von Bedeutung? Welche Orte sind darüber hinaus erinnerungswürdig?“

Mit der Social-Media-Kampagne möchte das Stadtmuseum die Monumenta vom Früher ins Heute holen. An der gemeinschaftlichen Ausstellung beteiligen sich außerdem das Kreismuseum Wewelsburg, das Forum Jacob Pins sowie die Marienkirche in Höxter.

Die bekannte Paderborner Poetry-Slammerin Sarah Lau erläutert in einem Video auf dem Youtube-Kanal der Stadt, wie das Mitmachen geht: Einfach ein Video, Foto oder Selfie vom eigenen Erinnerungsort „zwischen Weser und Lippe“ aufnehmen, kurz dazu schreiben, um welchen Ort es sich handelt und was der eigene Bezug ist und das Ganze mit dem Hashtag #meinemonumenta auf Instagram posten oder per E-Mail an [email protected] senden.

Dr. Andreas Neuwöhner: „Wir freuen uns schon jetzt darauf, ganz viele Erinnerungsorte kennenzulernen! Die zehn besten Posts werden außerdem prämiert und in der Ausstellung gezeigt.“

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