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44-Jähriger greift seinen Schwager an: Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung

Paderborner nach Messerattacke in Haft

Paderborn

Man kann mit einem Messer einen Menschen umbringen, und man kann ihn „nur“ verletzen. Für letzteres hat das Landgericht einen 44-jährigen Paderborner verurteilt, der des versuchten Totschlags angeklagt war. Eine Tötungsabsicht aber konnte das Schwurgericht nicht feststellen – und sah auch beim Opfer einen gewissen Beitrag dazu, dass ein Streit eskalierte.

Ulrich Pfaff

Das Paderborner Land- und Amtsgericht. Foto: Jörn Hannemann

Wie berichtet, stand der 44-Jährige vor Gericht, weil er Anfang November vergangenen Jahres mit einem Küchenmesser auf seinen Schwager eingestochen hatte: Der Stich traf den 35-Jährigen in den linken Oberarm. Die Staatsanwaltschaft klagte den Täter jedoch des versuchten Totschlags an – anhand der Zeugenschilderungen habe die Ehefrau des 35-Jährigen ihn gerade noch rechtzeitig aus der Richtung des Messers reißen können, das sonst seinen Hals hätte treffen können.

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