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Ein Meinungsbeitrag von Rajkumar Mukherjee

Paderborner Perspektiven: Stadt muss Bürger beim Zukunftsquartier mitnehmen

Paderborn

Ist das Zukunftsquartier ein Thema der Paderborner Stadtgesellschaft? Wenn es nach der Stadt und ihren Partnern geht, ja. Doch wie sehr ist es bei den Bürgen angekommen? Zu befürchten ist, dass es an ihnen vorbeigeht.

Beim jüngsten Live-Talk zum Thema Zukunftsquartier in Paderborn auf dem Gelände der früheren Barker-Kaserne  haben verschiedene Experten sowie Bürgermeister Michael Dreier und Universitäts-Präsidentin Birgitt Riegraf (Dritter und Vierte von rechts) miteinander diskutiert. Foto: Rajkumar Mukherjee

Mit dem Zukunftsquartier auf dem Gelände der früheren Barker-Kaserne hat sich die Stadt Paderborn mit ihren  Partnern ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Dort soll einer der modernsten Stadtteile Europas entstehen. Vertreter der Universität freuen sich über Studenten. Sie könnten eines Tages auch wegen der beruflichen Möglichkeiten in innovativen Start-ups im neuen Stadtteil nach Paderborn kommen. Vertreter der Wirtschaft freuen sich über gut ausgebildete Fachkräfte, über Wissen, das den Standort Paderborn nachhaltig stärken kann. Große Ziele, große Aufgaben. Die eigentliche Herausforderung dürfte aber darin liegen, die Paderborner Bürger mitzunehmen. Und das über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren. Denn zu befürchten ist, dass sich viele Paderborner nicht mit einem Stadtteil identifizieren können, der am Reißbrett entsteht.  

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