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Unterstützung für geflüchtete Ukrainer wird durch hohe Spritkosten und sinkende Lebensmittelspenden erschwert

Paderborner Tafel startet Hilferuf

Paderborn

Eine 200 Meter lange Warteschlange ist am Montag im Bayernweg vor der Paderborner Tafel zu sehen. Mehr als 50 neue Kunden wurden allein an diesem Tag aufgenommen. Es handelt sich um Geflüchtete aus der Ukraine, die hier in Paderborn ein Dach über den Kopf bekommen haben. Gleichzeitig brennt es hier aber an mehreren Stellen.

Von Ingo Schmitz

Wolfgang Hildesheim leitet die Paderborner Tafel. Foto: Jörn Hannemann

Täglich steigt die Zahl der Kunden und gleichzeitig kommen immer weniger Lebensmittelspenden bei der Tafel an, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Hildesheim. Der Grund: Aktuell werden viele vor allem haltbare Lebensmittel von Supermärkten und Discountern gespendet und nach Polen oder in die Ukraine geschickt. Die Tafel hier vor Ort habe das Nachsehen, sagt er. Zugleich fressen die Spritkosten die Ersparnisse der sozialen Einrichtung auf: „Wir sind am Limit!“, schlägt der Geschäftsführer Alarm. Denn durch Corona gibt es derzeit auch etliche personelle Ausfälle.

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