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Melkroboter waren nur der Anfang – hohe Anfangskosten sind die Schattenseite

Paderborns Landwirtschaft wird digital

Paderborn

Lenksysteme halten Traktoren und Mähdrescher bis zu zwei Zentimeter genau in der Spur, Sensoren messen den Nährstoffgehalt im Boden, Drohnen entdecken Ackerfuchsschwanz und Photovoltaik über den Heidelbeeren sorgt bei Hitze für Schatten: In der Landwirtschaft ist schon vieles möglich. Aber einen Wermutstropfen gibt es: Digitalisierung auf dem Acker ist teuer und noch lange nicht ausgereift.

Von Dietmar Kemper

Früher halfen Bauernkalender bei der Bewirtschaftung der Äcker, heute sind es digitale Werkzeuge.  Drohnen können zum Beispiel eingesetzt werden,  um Unkraut aufzuspüren oder Rehe aufzuscheuchen.  Foto: Oliver Schwabe

Das wurde bei dem Infoabend am Montag deutlich, zu dem  Christoph Rüther Landwirte und Experten ins Kreishaus eingeladen hatte. „Ein Mehr an Daten kann auch ein Mehr an Wissen schaffen“,  sagte der Landrat. Digitalisierung könne die Bauern körperlich entlasten, dabei helfen, Dünger und Pflanzenschutzmittel exakt zu dosieren, den Betrieb effizienter machen und gleichzeitig dem Umweltschutz dienen. Rüther versprach, den Glaserfaserausbau im Kreis voranzutreiben und Funklöcher zu beseitigen.

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