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Ludger Schmidt über Katastrophenschutz, Investitionen und sein neues Team

Paderborns neuer Feuerwehr-Chef setzt auf moderne Sirenen

Paderborn

Sein Büro in der Feuerwache Süd in Paderborn hat Ludger Schmidt längst bezogen. Gut hundert Tage ist er nun im Amt. Auch wenn der neue Feuerwehrchef davon spricht, sich noch einarbeiten zu müssen, so ist er doch längst hier angekommen. Die zu lösenden Herausforderungen benennt Schmidt ohne große Umschweife. Die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Katastrophenschutz ist dabei nur eine Aufgabe.

Von Ingo Schmitz

Ludger Schmidt (47) trägt als neuer Leiter der Feuerwehr Paderborn Verantwortung für zehn Löschzüge mit 700 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, zwei Wachen und 300 hauptamtliche Kräfte. Es war ein stürmischer Start: Denn  – kaum im Amt – fegte der verheerende Tornado durch Paderborn und sorgte für einen der größten Einsätze der Feuerwehr in der jüngsten Geschichte.   Foto: Jörn Hannemann

Im Mai hat der 47-Jährige aus Delbrück-Bentfeld die Leitung über die Hauptamtlichen Kräfte in Paderborn übernommen, seit einigen Tagen ist er nun auch Chef der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet Paderborn. Er selbst bezeichnet sich als „Spätberufener“, denn der Diplom-Chemiker kam erst im Alter von 24 Jahren zur Feuerwehr. „Aus Überzeugung“, wie er berichtet, denn einige seiner Freunde hatten ihn damals zu einem Dienstabend mitgenommen. „Mich hat sofort das Miteinander, die Kameradschaft begeistert. Das Zusammenspiel von Jung bis ins hohe Alter funktioniert in der Feuerwehr hervorragend“, stellt Schmidt fest.

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