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Paderborner Verkehrsbetrieb plant neue Linien und 15-Minuten-Takt – Mehrkosten von 3,24 Millionen Euro

Padersprinter knüpft Netz der Zukunft

Paderborn

Der Padersprinter will sein Liniennetz ausbauen. Durch das Vorhaben entstehen Mehrkosten von voraussichtlich 3,24 Millionen Euro pro Jahr. Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Klima und Mobilität gaben dafür in der Sitzung am Dienstagabend grünes Licht. Nur die AfD stimmte gegen das von der Verwaltung vorgelegte Konzept. Die Stadt habe nicht das Geld dafür, meint Alexander Lex.

Von Dietmar Kemper

Abgesehen vom Ausbau des Radwegenetzes, soll der Busverkehr das Herzstück der Mobilität werden. Die Ergänzung der bestehenden Linien des Padersprinters kostet Millionen und erfordert zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer, die aber auf dem Markt kaum zu bekommen sind. Foto: Jörn Hannemann

Wie soll das Netz konkret verfeinert werden? Durch die Überlagerung von Linien soll auf mehr Abschnitten im 15-Minuten-Takt gefahren werden. Geplant sind eine durchgehende Linie von Sande über Elsen und die Kernstadt bis Dahl, außerdem eine durchgehende Linie von Sennelager über Schloß Neuhaus und die Kernstadt bis Auf der Lieth, zudem eine neue Linie als Ergänzungsangebot zur Linie 1 (Wohngebiet Lichtenturmweg, Warburger Straße/Universität, Liboriberg, Heinz-Nixdorf-Museumsforum, Dubelohstraße (Waldkamp), Sennelager). Hinzu kommen eine neue Querspange Wewer-Elsen Bahnhof-Elsen-Schloß Neuhaus, an die der Bahnhof in Scharmede angebunden werden soll, der Ringschluss der Linie 58 (Heinz-Nixdorf-Wendeschleife) und eine neue beschleunigte Linie von Sande über den Lippesee, Schloß Neuhaus und das HNF bis zum Hauptbahnhof.

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