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Krankenhäuser im Kreis Paderborn öffnen die Türen mit Einschränkungen

Patienten dürfen wieder Besuch empfangen

Paderborn (WB). Patienten, die im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn oder im St.-Vincenz-Krankenhaus, der Frauen- und Kinderklinik St. Louise sowie dem St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten oder dem St.-Marien-Hospital Marsberg stationär behandelt werden, dürfen von sofort an wieder Besuch empfangen. Die Krankenhäuser folgen damit den Empfehlungen der Landesregierung NRW. In der LWL-Klinik Paderborn ist ab dem 25. Mai nach vorheriger telefonischer Absprache wieder Besuch möglich, ausgenommen sind hier die Covid-19-Isolier- und Verdachtsstationen.

Sicherheit geht vor. Die Paderborner Krankenhäuser haben sich gut auf die Besucher vorbereitet. Foto:

„Wir freuen uns, dass wir im Zuge der Lockerungen nun auch in den Krankenhäusern wieder schrittweise und zunächst vorsichtig Besuche zulassen und so für unsere Patienten und ihre Angehörigen die Situation angenehmer gestalten können“, sagt Christoph Robrecht, Hausoberer im Brüderkrankenhaus St. Josef.

Im Brüderkrankenhaus St. Josef darf der Patient einen bestimmten Besucher für die Zeit des Aufenthalts benennen. Die Besuchszeit ist hier begrenzt auf die Zeit zwischen 13 und 18 Uhr.

Eingeschränkte Besuchszeiten

Im St.-Vincenz-Krankenhaus liegt die Besuchszeit zwischen 14 und 18 Uhr. Die die einzelnen Besucher dürfen tageweise auch wechseln. Die Besucher werden gebeten, bis spätestens 18 Uhr das Haus zu verlassen und sich ausschließlich in den Patientenzimmern aufzuhalten.

Im St.-Marien-Hospital Marsberg dürfen Patienten eine Person benennen, die über die gesamte Dauer des Aufenthaltes zu Besuch kommen darf, und zwar für 30 Minuten pro Tag. Die Besuchszeit ist zwischen 14 und 18 Uhr.

Messung der Körpertemperatur

Marion Schwerthelm, Pflegedirektorin der St.-Vincenz-Krankenhaus GmbH, appelliert an die Besucher: „Bitte helfen Sie mit, keine Infektionen in unsere Einrichtungen hineinzutragen, damit wir die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherstellen können. Desinfizieren Sie sich bei Betreten der Häuser die Hände und achten Sie überall – auch am Patientenbett – darauf, die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Bitte tragen Sie auch während der gesamten Dauer des Aufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz. Bei Erkältungssymptomen sollten Sie auf einen Besuch verzichten.“

Für zusätzliche Sicherheit sorgen Sichtungsplätze an den Eingängen, an denen die Körpertemperatur gemessen und ein Mund-Nasen-Schutz an die Besucher ausgegeben wird. Die Besucher werden am Empfang gebeten, eine Erklärung auszufüllen, den Besuchszeitpunkt zu dokumentieren und Kontaktdaten zu hinterlassen, damit im Falle eines Infektionsgeschehens Kontaktpersonen zurückverfolgt werden können. Die Dokumente können auch schon vorab auf den Internetseiten der Krankenhäuser heruntergeladen werden.

Cafeterien geschlossen

Der Zutritt in die Krankenhäuser ist nach wie vor nur über den Haupteingang möglich. Alle Nebeneingänge sind bis auf Weiteres geschlossen, die Wegeführung ist so aufgebaut, dass möglichst kein „Gegenverkehr“ herrscht. Die Cafeterien bleiben geschlossen, und auch Veranstaltungen finden nicht statt.

„Die Regelungen sind in diesem ersten Schritt noch recht eingeschränkt“, erläutert Dr. Christine Norra, Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Paderborn. „Für die Krisenstäbe der Krankenhäuser hat es oberste Priorität, alle Beteiligten – Besucher, die uns anvertrauten Patienten und das Krankenhauspersonal – vor Infektionen zu schützen. Wir beobachten das Infektionsgeschehen im Kreis Paderborn genau, so dass wir die Besucherregelungen jederzeit kurzfristig anpassen können.“

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