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Landesbetrieb sagt aber noch nichts zu Baubeginn und Dauer – Maßnahme kostet 5,5 Millionen Euro

Pläne für Bahnunterführung in Benhausen stehen

Paderborn-Benhaus...

Ein Meilenstein für eine Unterführung des Bahnübergangs Eggestraße am Benhauser Bogen ist geschafft. Die Bezirksregierung Detmold hat Planungsrecht hergestellt. Bis die Wartezeiten für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor den häufig geschlossenen Schranken aber tatsächlich Geschichte sind, müssen sich alle Beteiligten aber noch gedulden.

Maike Stahl

Der Bahnübergang am Benhauser Bogen: Mit einer Bahnunterführung soll hier die Verkehrssicherheit erhöht und der Verkehrsfluss verbessert werden. Foto: Jörn Hannemann

Zum genauen Zeitplan, könne noch nichts gesagt werden, solange die Planung keine Bestandskraft habe, betont Straßen-NRW-Sprecherin Christiane Knippschild. „Wir stehen in den Startlöchern und haben unsere Planungen fertig“, versicherte sie. Sobald Straßen NRW die abschließenden Planungsunterlagen vorliegen, könne auch etwas zum Zeitplan gesagt werden.undefinedDer Bahnübergang soll nach den Planungen des Landesbetriebs und der DB Netz AG durch eine Unterführung der Landstraße sowie eine Eisenbahnüberführung ersetzt werden. Generell sei es so, dass zunächst Straßen NRW Vorbereitungen trifft, dann die Bahn die Eisenbahnbrücke erstelle und schließlich die Straße darunter hergelegt werde.

Ziel der etwa 5,5 Millionen Euro teuren Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Dafür soll die Bahnstrecke in ihrer Höhenlage unverändert bleiben und die Eggestraße in südliche Richtung verschoben werden. Davon betroffen ist auch der Geh-und Radweg, der die Landstraße auf der gesamten Länge der Verlegungsstrecke begleitet.

Damit Radfahrer und Fußgänger die Eggestraße im Bereich der Ortseinfahrt von Benhausen sicher kreuzen können, soll eine Querungshilfe entstehen. Der geplante Bauabschnitt ist etwa 875 Meter lang und beginnt rund 300 Meter westlich der vorhandenen Einmündung des Papenberges und endet kurz vor der Einmündung des Westwegs.

Die Planunterlagen hatten erstmals im Frühjahr 2018 öffentlich ausgelegen. Bezug nehmend auf die eingegangenen Stellungnahmen wurden sie daraufhin überarbeitet und im vergangenen Frühjahr erneut ausgelegt. Alle Einwendungen wurden daraufhin noch einmal erörtert und abgewogen, bevor die Planfeststellungsbehörde bei der Bezirksregierung am Mittwoch das Baurecht hergestellt hat. Auf dieser Grundlage würden derzeit die Planunterlagen abschließend angepasst, bevor der Beschluss den Beteiligten zugestellt wird.

Der Beschluss sowie die Planunterlagen werden in Paderborn und Altenbeken zwei Wochen zur Einsicht ausliegen und können nach vorheriger Anmeldung eingesehen werden. Zeitpunkt, Ort und genaue Besuchsregelungen werden den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen sein, so die Bezirksregierung. Darüber hinaus veröffentlicht die Bezirksregierung die Unterlagen im Internet.

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