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ASP der Stadt Paderborn: Auch Grundstückseigentümer müssen Eis und Schnee beseitigen – Es drohen Verwarnungsgelder

Räumpflicht besteht von 7 bis 20 Uhr

Paderborn

Bei manchen ist es blitzsauber, andere lassen den Schnee liegen: Inzwischen beschweren sich immer mehr Passanten, dass manche Bürger ihrer Räumpflicht vor der eigenen Haustür noch nicht nachgekommen sind.

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Platz frei auf dem Domplatz! Mit einem Radlader hat am Mittwoch der ASP den Paderborner Marktplatz vom Schnee geräumt. Doch auch Privatpersonen haben Winter-Pflichten einzuhalten. Foto: Jörn Hannemann

Dazu teilte der ASP der Stadt Paderborn am Mittwoch mit: „In den vergangenen schneefreien Wintern scheint der ein oder andere Grundstückseigentümer vergessen zu haben, dass nicht nur die Stadt Paderborn sich um freie Straßen, Wege und Bürgersteige kümmern muss. Der Fußmarsch durch die Stadt ist deshalb zurzeit oft ein Hindernislauf, weil viele Grundstückseigentümer – sowohl privat als auch gewerblich – nicht dafür sorgen, dass trotz der extremen Winterbedingungen ein einigermaßen gefahrloses Passieren möglich ist.“

Wer mit Kinderwagen unterwegs ist, hat es mancherorts schwer, durch den Schnee zu kommen. Foto: Jörn Hannemann

Der ASP weist daher auf die Winter-Pflichten hin: Jeder Grundstückseigentümer hat demnach die an seine Grundstücke angrenzenden Gehwege oder gemeinsamen Geh- und Radwege möglichst in einer Breite von 1,50 Meter zu räumen und soweit mit abstumpfenden Mitteln zu bestreuen, dass Passanten dort gefahrlos gehen können. Als Gehwege zählen auch Fahrbahnränder von Straßen ohne einen erkennbar abgeteilten Gehweg. Auch das Freiräumen von kleineren Bushaltestellen ohne Wartehäuschen fällt in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Grundstückseigentümers, betont der ASP.

In der Zeit von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls oder nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen, heißt es weiter. Nach 20 Uhr muss grundsätzlich nicht mehr geräumt und gestreut werden, aber spätestens um 7 Uhr, sonn- und feiertags um 9 Uhr, müssen Schnee und Glätte beseitigt sein. Dabei sollte der Schnee nicht auf die Straße geschaufelt werden, denn dann kann es passieren, dass er von Räumfahrzeugen in die Einfahrt zurückgeschoben wird.

Rund um den Neptunbrunnen ist jetzt wieder Platz für den nächsten Wochenmarkt. Foto: Jörn Hannemann

Wer der Räumpflicht übrigens nicht nachkommt, muss unter Umständen mit einem Verwarnungsgeld der Stadt in Höhe von 55 Euro rechnen.

Der ASP bittet die Bürger auch darum, an die Mitarbeiter der Müllabfuhr zu denken. Die Tonnen sollten daher an einer freigeräumten Stelle platziert werden.

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