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Umbau für mehr als zwei Millionen Euro gestartet

Rekordjahr für Ahorn-Sportpark

Paderborn (WB). Zum ersten Mal in der fast 40-jährigen Geschichte des Ahorn-Sportparks ist im vergangenen Jahr die Marke von 550.000 Nutzern geknackt worden. Das bleibt nicht ohne Folgen. Um Kapazitätsengpässen zu begegnen, wird nun umgebaut und kräftig saniert. Mehr als zwei Millionen Euro werden in diesem Jahr investiert. Das Konzept ist am Mittwoch vorgestellt worden.

Ingo Schmitz

Der Startschuss für den Umbau ist gefallen: (von links) Ralf Pahlsmeier und Rolf Brockmann vom Ahorn-Sportpark. Foto: Oliver Schwabe

„Wir wollen etwas Neues wagen“, erläuterte Ralf Pahlsmeier, Geschäftsführer der Ahorn-Sportpark gGmbH, die Motivation für die nun geplanten Maßnahmen. Man sei darum bemüht, das Nebeneinander von Familien mit Kleinkindern bis hin zu Spitzensportlern, die sich auf Wettbewerbe vorbereiten, zu optimieren. Außerdem habe man zuletzt sogar Anfragen von Vereinen und Sportlern ablehnen müssen.

Die geplanten Umbauten beschränken sich zunächst auf den vorgelagerten Pavillon, in dem bislang Restaurant, Büros und Konferenzräume untergebracht waren. Den nun vorgestellten Plänen fällt einerseits das alt bekannte Restaurant zum Opfer. Andererseits wird das Foyer komplett umgestaltet.

Nach Angaben von Ahorn-Sportpark-Geschäftsführer Rolf Brockmann sei der Pachtvertrag für das Restaurant ausgelaufen, so dass es an der Zeit gewesen sei, komplett umzudenken. Das Restaurant, das zuletzt nur geschlossenen Gesellschaften vorbehalten war, wird nun entkernt und anschließend zu einer multifunktionalen Sportfläche für Gymnastik- und Entspannungsangebote umgebaut, berichtete Brockmann. 170 Quadratmeter erhält diese neue Sportfläche. Dahinter schließen sich zwei Konferenzräume an, die vom Ober- ins Erdgeschoss verlagert werden.

Sportbar mit Bistro statt Restaurant

Für den kleinen Hunger soll es aber weiterhin ein Angebot im Ahorn-Sportpark geben. Im Foyer, das vorgezogen wird, entsteht eine neue Rezeption. „Wir wollen hier zudem eine Sportbar mit Bistro schaffen“, erläuterte Brockmann. Die dafür vorgesehene Fläche beträgt 180 Quadratmeter.

Die derzeit vorhandene Restaurant-Küche mit der gesamten Infrastruktur, die sich zum Teil im Untergeschoss befindet, wird ausgebaut. Das bedeutet: Bei größeren Tagungen und Gesellschaften sollen künftig Caterer das Essen liefern, kündigte der Geschäftsführer an. Im Untergeschoss wird zudem Platz für drei Vereins-Büros geschaffen.

Bis zu den Sommerferien sollen die Umbauten erledigt sein. Direkt danach geht es mit der Grundsanierung des Leichtathletik-Stadions weiter. Die 400-Meter-Laufbahn, der Wassergraben und der Diskusring erhalten eine neue Kunststofffläche. „Das alte Material hat sich gesetzt. Die Flächen sind wellig geworden“, berichtet Pahlsmeier. Darauf aufmerksam gemacht hätten vor allem Spitzensportlerinnen wie zum Beispiel Tatjana Pinto, die die Laufstrecke nutzen. Der Zeitraum der Sanierung sei so gewählt worden, um den Trainingsbetrieb der Leichtathleten und deren Vorbereitungen auf Wettkämpfe möglichst nicht zu stören. Die Anlage wird wohl zehn Wochen gesperrt werden müssen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll zudem die Spiellandschaft verlagert werden.

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