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Probleme mit Rückstaus auf der Sennelager Straße und Ostenländer Straße

„Sande braucht mehr grün“

Paderborn

Im Bereich Sennelager Straße, Ostenländer Straße und B64 soll der Autoverkehr flüssiger werden. Die Situation sei „suboptimal“, räumte Eckhard Döring vom Straßen- und Brückenbauamt in der Sitzung des Bezirksausschusses Schloß Neuhaus-Sande ein. 

Von Dietmar Kemper

Auf der Kreuzung Ostenländer Straße/Sennelagerstraße in  Sande kommt es immer wieder zu Rückstaus. Foto: Jörn Hannemann

Robert Siemensmeyer von der CDU hatte um einen Sachstandsbericht zur Ampel Sennelager Straße und Ostenländer Straße in Sande gebeten. Ziel müsse es sein, „einen Rückstau der Sennelager Straße in das Dorf hinein zu verhindern“. Voraussetzung dafür sei ein besseres Abfließen des Verkehrs auf die Bundesstraße 64. Auch auf der Ostenländer Straße kommen Verkehrsteinehmer nur langsam voran.

Die Verwaltung will das Problem durch eine Parameteranpassung im Signalsteuerprogramm der B64-Ampel lösen. Das sei kurzfristig machbar, erklärte Döring. „Sande braucht mehr grün“, betonte er, was die CDU aber nicht im politischen Sinne verstanden haben wollte...

Die positiven Auswirkungen einer Verlängerung der Grünphasen könnten aktuell an der Lärmschutzwand-Baustellenampel an der Auffahrt der Sunderkampstraße zur B64 beobachtet werden, erläuterte Siemensmeyer. 

CDU: mehr Sicherheit und weniger Lärm

Die Christdemokraten baten die Verwaltung außerdem darum, zu prüfen, ob auf der B64 ab der Sander Straße durchgängig Tempo 70 bis zur Kreuzung Sunderkampstraße/Am Heimeskesberg angeordnet werden könne. Abschnitte mit unterschiedlichem Tempo auf der B64 seien nicht nachvollziehbar, zudem erhöhe Tempo 70 die Sicherheit in den Kreuzungsbereichen und senke darüber hinaus die Lärmbelastung, argumentiert Siemensmeyer. 

Die Verwaltung ist nicht abgeneigt, allerdings gibt es ein Problem, wie der neue Ordnungsamtsleiter Claus Joseph deutlich machte: „Wir könnten Tempo 70 anordnen, wenn es ein Unfallschwerpunkt wäre. Aber das ist nicht so.“ Die Verwaltung will jetzt Gespräche mit dem Straßenbaulastträger führen. Das ist der Landesbetrieb Straßen NRW.

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