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Schule an der Altenau in Borchen verabschiedet Sekretärin Ingrid Ewers nach 39 Dienstjahren

Schultüte und ein Abschlusszeugnis

„Die Schule an der Altenau ist weiterhin möglich – aber praktisch kaum vorstellbar.“ Mit dieser Aussage – frei nach Loriot – charakterisieren langjährige Arbeitskollegen das Wirken von Ingrid Ewers an der Sekundarschule in Borchen. Nach 39 Dienstjahren hat die Schulsekretärin Ende Februar ihren Arbeitsplatz im Sekretariat der Schule an der Altenau nun verlassen.

wn

Für Ingrid Ewers gab‘s für den Start in den Ruhestand eine Schultüte und ein Zeugnis. Foto:

Nach der Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Paderborn 1974 wechselte Ingrid Ewers nach siebenjähriger Tätigkeit im Januar 1982 in die Dienste der Gemeinde Borchen und wurde dort Schulsekretärin an der damaligen Altenauschule unter Rektor Günter Vonde. „Hier hat sie den Wandel von der reinen Hauptschule über die Haupt- und Realschule im organisatorischen Verbund bis hin zur heutigen Sekundarschule aktiv begleitet. Mit ihrem Wissensschatz im Bereich des Verwaltungswesens hat sie die Arbeit der verschiedenen Schulleitungen unterstützt und erleichtert“, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Als wichtiges Bindeglied zum Schulträger lag Ewers die Fortentwicklung der Schule stets am Herzen und sie hat sich wohlgefühlt in ihrem Team aus Verwaltung, Kollegium und Schulleitung.

Dabei war sie nicht nur in Fragen der Schulverwaltung für viele stets ein wichtiger Ansprechpartner, sondern ihr Engagement reichte weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus. Vielfältige Ideen für allerlei Schul- und Sportfeste, überraschende Präsente zu verschiedenen Anlässen, eine tatkräftige Unterstützung für das Borchener Schulwaldprojekt oder Klassenfahrten an die Ostsee nach Travemünde oder gar ins ferne London stehen sonst nicht bei jeder Schulsekretärin auf der Tätigkeitsliste.

Umso mehr wird Ingrid Ewers von ihrer Schulgemeinde vermisst. Zum Abschied überreichte ihr Schulleiter Jörg Wenzel ein symbolisches Abgangszeugnis, auf dem ihr noch einmal in schriftlicher Form all ihre herausragenden Qualitäten bescheinigt wurden.

Für ihren neuen Lebensabschnitt hat Ingrid Ewers schon Pläne geschmiedet: Nicht nur für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement in Alfen wird nun mehr Zeit bleiben. Jetzt kann sie endlich auch ohne Rücksicht auf die Schulferien zum Wandern in die Alpen aufbrechen oder zum E-Bike-Fahren an die Ostsee.

Auch ihr Ehemann Hans und ihre vier Enkel werden sich freuen, wenn in Zukunft mehr Zeit für sie da sein wird.

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