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Feuerwehreinsatz an der Paderborner Ferdinandstraße

Schwierige Patientenrettung

Paderborn

Am Samstag wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr der Stadt Paderborn zu einem internistischen Notfall in die Ferdinandstraße gerufen. Während der Erstversorgung des Patienten wurde durch einen Notarzt erkundete die Rettungswagenbesatzung einen möglichen Rettungsweg aus dem zweiten Obergeschoss. Aufgrund der baulichen Begebenheiten war ein Transport mit einer Krankentrage durch das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses nämlich nicht möglich.

 

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Daraufhin entschied sich die RTW-Besatzung für die Rettung der Person über eine Drehleiter, so dass zu diesem Einsatz nun der zuständige Löschzug Süd der hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Paderborn mit einem Einsatzleitwagen, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einer Drehleiter mit Rettungskorb ausrückte.

Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um einen dreigeschossigen Altbau in einer Hinterhofbebauung. Die Lage des Einsatzobjektes erforderte das gesamte Können und Fingerspitzengefühl des Drehleitermaschinisten, sowie die technischen Raffinessen einer modernen Drehleiter.

Die enge, überbaute Zufahrt zum Hinterhof konnte nur durch die Verwendung einer gelenkten Hinterachse erreicht werden. Aufgrund der zum Teil engbebauten Innenstand in Paderborn sind alle Paderborner Drehleitern mit einer sogenannten Hinterachszusatzlenkung ausgestattet, die den Wendekreis des Fahrzeuges erheblich verkleinert.

Nachdem der Kreislauf des Patienten durch die eingetroffene Notärztin stabilisiert werden konnte, wurde der Patient über eine Schleifkorbtrage im Rettungskorb befördert und an den Rettungsdienst übergeben.

An diesem rund einstündigen Einsatz unter Leitung von Christoph Schlünz waren insgesamt 19 Einsatzkräfte beteiligt.

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