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Weihnachtsmarkt-Besucher werden in Paderborn dank Hans Kordes auf eine starke Frau treffen

Skulptur setzt Zeichen gegen Gewalt

Paderborn/Verl

Alles an ihr strahlt Selbstbewusstsein und Bestimmtheit aus. Ihr „Nein“ ist überzeugend – ohne, dass sie dafür laut werden muss. Als 2,30 Meter hohes Kunstwerk aus korrodiertem Stahl soll „Die Frau, die Nein sagt“ in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen in der Innenstadt setzen. Geschaffen hat sie der Kaunitzer Künstler Hans Kordes (56) im Auftrag des Zonta-Clubs Paderborn, eines Netzwerks engagierter berufstätiger Frauen. Ihr Standort wird gerade noch abgestimmt.

Von Maike Stahl

Hans Kordes zeigt das Modell seiner starken Frau, die als 2,30 Meter hohe Skulptur ein deutlich sichtbares Signal gegen Gewalt an Frauen setzen soll. Foto: Oliver Schwabe

„Meine Frau, die Nein sagt, tut dies leise, bestimmt und charmant. Sie will Frau bleiben dürfen und trotzdem keine Gewalt fürchten müssen. Nicht die Frau muss sich verändern, sondern der Mann“, ist Kordes, überzeugt. Was seine Figur ausdrücken soll, beschreibt er so: „Ich will nicht laut werden müssen, ich will nicht körperlich stark werden müssen. Mein Recht auf Selbstbestimmung und Unversehrtheit gehört mir bedingungslos und muss nicht von mir erkämpft oder eingefordert werden.“

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