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700 Reismänner besuchen die Heimatstadt ihres Schulgründers

»Sonderzug nach Münster«

Paderborn/Münster (WB). Zum 130-jährigen Bestehen des Reismann-Gymnasiums sind jetzt 700 Schüler und 70 Lehrer in die Geburtsstadt des Schulgründers nach Münster gereist. Dafür wurde ein Sonderzug eingesetzt. Heinrich Reismann war 1850 in Münster geboren worden und hatte 1888 in Paderborn das Gymnasium gründete.

Ankunft vor dem Dom in Münster: Die ganze Schule reiste mit 700 Schülern in die Geburtsstadt des Schulgründers Heinrich Reismann.

Die Fahrt wurde für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Für diesen außergewöhnlichen »Ganztagsausflug« hatten die 16 Klassen und zwölf Oberstufenkurse ein unterschiedliches und altersgerechtes Programm für sich zusammengestellt, das neben Stadtführungen, Erkundigungen und Besichtigungen vor allem Besuche des Allwetterzoos und sowohl erholsame als auch sportliche Unternehmungen auf den Aasee-Wiesen umfasste.

Nach der Ankunft wurde zunächst auf dem Domplatz ein gemeinsames Erinnerungsfoto gemacht, danach begannen die abwechslungsreichen Aktivitäten. Die Klasse 6d wanderte zum Planetarium und erlebte den »Sternenhimmel im Juni«, während die Pädagogik-Kurse der Q1 eine Stadtrallye absolvierten und dabei nicht nur Aufgaben zur Geschichte der Wiedertäufer lösen mussten.

Als Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 feiert Münster in diesem Jahr das 370-jährige Bestehen mit einem besonderen »Friedensjahr«. Die Reismänner meinten, dass das gut zu ihrem eigenen runden Geburtstag passt, und besuchten nicht nur den Friedenssaal im Rathaus, sondern auch verschiedene Ausstellungen im Picasso- und im LWL-Landesmuseum, die dem Thema Frieden und dem Jubiläum gewidmet sind.

Eine Gruppe von Lehrern und Schülern hatte für den Ausflug, frei nach Udo Lindenberg, ein spezielles Lied »Sonderzug nach Münster« (um)gedichtet und vertont, das während der Bahnfahrt im Zug abgespielt und gesungen wurde und die gute Laune noch verstärkte.

Nach der Rückkehr am Abend auf dem Paderborner Bahnhof lobte Schulleiter Siegfried Rojahn das Engagement und die Kreativität seines Kollegiums: »Dies war ein ganz besonderer Höhepunkt Jahres. Es ist beeindruckend, wie gut alle mitgemacht haben.«

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